(pressebox) Lübeck, 16.09.2009,
Consideo hat mit der aktuellen Version des MODELERs die qualitative Analyse entscheidend verbessert: Erstmals können Argumente aus groben Einschätzungen auch in einer Dynamik analysiert werden – ohne Formeln zu benutzen. Um die geschätzten Annahmen in ihrer langfristigen Wirkung darzustellen, braucht es für die Nutzer nur ein paar Klicks. Die komplizierten mathematischen Formeln laufen im Hintergrund, ohne das Dazutun der Benutzer.
Komplexe Zusammenhänge lassen sich auf diese Weise anschaulich beschreiben, beispielsweise während eines Meetings, in dem die kurz- und langfristigen Wirkungen von Maßnahmen besprochen werden.
So natürlichsprachlich, wie wir miteinander kommunizieren, lassen sich die Argumente visuell darstellen und miteinander verknüpfen.
Der MODELER erlaubt bei allen täglichen Planungen und Entscheidungen die Zusammenhänge zu visualisieren und zu analysieren. Dabei wird zwischen der quantitativen Modellierung mit Daten und Formeln und der schnellen, qualitativen Modellierung, mit einer nur groben Gewichtung der Zusammenhänge durch Angabe von "stark", "mittel" und "schwach", unterschieden. Die wichtigsten Erkenntnisse können mit der qualitativen Modellierung bereits in wenigen Minuten gewonnen werden, beispielsweise in Besprechungen und bei Ideenentwicklungen. Der Vorteil: So wie wir denken und argumentieren, können wir dabei ganz leicht das Zusammenspiel von Faktoren visualisieren.
Wenn die Zusammenhänge in selbstverstärkenden Schleifen wirken, etwa Zinseszinsen oder Mund-zu-Mund-Propaganda, oder in ausgleichenden Wirkungsschleifen, wie die zunehmende Resistenz von Schädlingen gegen Bekämpfungsmittel oder die ausbleibende Wirkung einer Preissenkung wenn der Mitbewerber den Preis ebenfalls senkt, dann ist bei der qualitativen Modellierung natürlich die große Frage, wie sich diese Schleifen im Zeitverlauf letztlich auswirken werden.
Dies beantwortet die neueste Version des MODELERs. Es wird nicht mehr nur wie bisher erkannt, dass ein Faktor über Schleifen wirkt, sondern berechnet, wie sich seine Wirkung durch die verschiedenen Schleifen mit jeder Zeiteinheit ändert.
So zeigt der folgende Modellausschnitt, dass eine Preisoffensive zwar kurzfristig (x-Achse der Einflussmatrix) deutlich mehr bringt, als eine Qualitätsoffensive, dass die Preisoffensive aber im Zeitverlauf (y-Achse der Einflussmatrix) eine negative Wirkung entwickelt, während die Qualitätsoffensive eine zunehmend positive Wirkung entfaltet.
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