Erfolgreiches "Blind Date" – Brigitte Wittig gewinnt Auftakt des Nürnberger Burgpokals – Neues Pilotprojekt in Frankfurt unterzeichnet -



Frankfurt a.M. (ots) – (Frankfurt a.M.) – Normalerweise sind
“Blind Dates” ja mit einigen Risiken verbunden, im Frankfurter
Dressurviereck nicht. Brigitte Wittig aus Rahden und die sieben Jahre
junge Stute Blind Date gaben in der Einlaufprüfung zum Finale des
Nürnberger Burgpokals ein souveränes Bild ab. Mit 75,21 Prozent im
Prix St. Georges lieferte die Reiterin mit der Breitling
W-Donnerhall-Tochter das beste Ergebnis. Mit Spannung erwartet wurden
die Finalisten des Nürnberger Burgpokal-Finales 2009, zählt doch
diese Serie zu den Schaufenstern der Zukunft. Etliche spätere
Championatskandidaten sind bereits aus dem Burgpokal hervor gegangen.
Platz zwei und drei belegten Fabienne Lütkemeier (Paderborn) mit dem
neun Jahre alten D`Agostino und der aus Westfalen stammende und in
der Schweiz lebende Hendrik Lochthowe mit dem acht Jahre alten Rubin
Cortes. Insgesamt 12 Kandidaten treten am Samstagmorgen ab 10.45 Uhr
zum Finale des Nürnberger Burgpokals an.

Nochmal Lotje Schoots….

Sie ist am 22. November gerade erst 21 Jahre alt geworden, war
bereits 2007 beim Weltcup-Finale der Jungen Reiter in Frankfurts
Festhalle dabei, und hat nach der ersten Runde am Donnerstag auch die
zweite internationale Prüfung auf dem Weg ins Finale des FEI
Weltcups[TM] Dressur Junge Reiter gewonnen. Lotje Schoots aus den
Niederländen nimmt mit Toricelli, dem neun Jahre alten
Florestan-Nachkommen, Kurs auf den Finalsieg. Beste Deutsche ist
hinter der Portugiesin Mafalda Galiza Mendes  auf D`Artagnan, Kirsten
Sieber aus Dortmund mit ihrem elf Jahre alten Charly WRT. Direkt
dahinter folgt die Deutsche Meisterin der Jungen Reiter, Ann-Kristin
Dornbracht (Iserlohn) mit Gryffindor.

Verband der hessischen Reit- und Fahrvereine kooperiert mit
Hessens Kultusministerium

Hessens Verbandsvorsitzender Klaus-Martin Rath (Kronberg) sieht
eine soziale und gesellschaftliche Aufgabe darin und Hessens
Kultusministerin Dorothee Henzler nahm die Offerte des Verbandes als
sinnvolles Angebot auf: Ausgewählte Reitbetriebe und -schulen in
Hessen können künftig mit Ganztagesschulen Kooperationen für die
Betreuung von Kindern und Jugendlichen abschließen. Aus diesem Anlass
unterzeichneten Rath und die Kultusministerin einen
Rahmenvereinbarung, die den Verband in die Lage versetzt, alle
Vorkehrungen zu treffen die für dies neue Projekt vonnöten sind.
Einer der ersten, der ein derartiges Angebot schaffen will, ist
Volker Brodhecker, der das Reitzentrum Riedstadt leitet. Es gehe
darum Erlebnisse zu schaffen und Kontakte zu ermöglichen, die sonst
nicht stattfinden würden. Natur sei für viele Kinder und Jugendliche
ein doch eher fremdes Gebiet und folglich fehle auch das Verständnis
für etliche Zusammenhänge. Den Wert, den Pferde zum Beispiel für die
Entwicklung von Verantwortungsbewusstsein entwickeln, betonten
Dorothee Henzler und Frankfurts Turnierinitiatorin Ann Katrin
Linsenhoff unisono. Die Idee zu diesem Pilotprojekt ist auf dem
Schafhof entstanden. Ann Katrin Linsenhoff konnte den Bedarf an
qualifizierter Betreuung als Mutter einer schulpflichtigen Tochter  
beobachten.

Show-Wettkampf der hessischen Reit- und Fahrvereine

Der RuFV St. Georg Oberursel Bommersheim war der glückliche
Doppel-Sieger eines außergewöhnlichen Abends. Mit Emilys Traum
eroberten die Bommersheimer sowohl den ersten Platz in der
Jurywertung und auch in der Publikumsgunst. Die Prominentenjury mit
dem einstigen Top-Athleten Edgar Itt, Sängerin Dunja Raiter,
Ex-Biathletin Petra Behle und Sportexperte Prof. Dr. Heinz Zielinski
hatte den wirklich schwierigen Job, die Schaubilder und Geschichten
von 13 angetretenen Vereinen gewissermaßen in Reih und Glied zu
bringen. Was da an Kreativität, Farbe, Kostümen und Choreographien
aufgeboten wurde, könnte auch Steven Spielberg zur Ehre gereichen. Es
wimmelte nur so von hellblauen Schlümpfen, Piraten, einer
Riesenspinne und giftgrünen Gewächsen auf Stelzen…..
Auch in der Phonwertung des Publikums legte Oberursel Bommersheim mit
satten 104 Dezibel die Bestmarke hin und nun dürfen sich die
fleißigen Vereinsmitglieder  über zwei Mal 1100 Euro Preisgeld
freuen. Insgesamt lobten die Veranstalter rund 7900 Euro Preisgeld
aus, das auf die acht besten Vereine verteilt wurde. Und weil
eigentlich alle Clubs überzeugten, gab es 100 Euro für jeden  Verein,
der leider in keiner der beiden Wertungen platziert wurde.

Ergebnisübersicht
NÜRNBERGER BURGPOKAL – Einlaufprüfung – Nat. Dressurprüfung Kl. S* –
Prix St. Georges
1. Brigitte Wittig (RFV v.Lützow Herford), Blind Date, 1429 Punkte;
2. Fabienne Lütkemeier (RFV Paderborn), D’Agostino, 1403; 3. Hendrik
Lochthowe (ZRFV Dorsten), Rubin Cortes, 1395; 4. Helen Langehanenberg
(RV St.Georg Münster), Fleur Rubin, 1386; 5. Dorothee Schneider
(Frankf.Turnierst.Schw.Gelb), Diva Royal, 1376; 6. Markus Gribbe (RSC
Osnabrücker Land), Farewell III, 1366

FEI WORLD CUP DRESSAGE Final for Young Riders 2009 presented by
Schenker Deutschland AG,  Int. FEI Dressuraufgabe für Junge Reiter
1. Lotje Schoots (Niederlande), Torricelli, 1354 Punkte; 2. Mafalda
Galiza Mendes (Portugal), D’Artagnan, 1352; 3. Kirsten Sieber
(Dortmund), Charly WRT, 1349; 4. Ann-Kristin Dornbracht (Iserlohn),
Gryffindor, 1302; 5. Diederick van Silfhout (Niederlande), Davidoff,
1291; 6. Riccardo Sanavio (Italien), Uson van Essene, 1289

Preis der Meinhardt Städtereinigung GmbH & Co.KG, Int.
Springprüfung nach Fehlern und Zeit (1.40 m), 1. Abteilung (bereits
für das MASTERS LEAGUE Finale qualifizierte Teilnehmer), Sonderehrung
Accente Gastronomie Service GmbH
1. Rebecca Golasch (ZRFV Versmold), KN Malna, 0 SP/55.17 sec; 2.
Martin Fuchs (Schweiz), Principal, 0/58.98; 3. Anna-Maria Jakobs (RV
Warburger Land), Georgenhofs Credo, 0/59.32; 4. Johannes Ehning (ZRFV
Borken), Anka, 0/59.79; 5. Rolf-Göran Bengtsson (Schweden), Quindt La
Silla, 0/61.37; 6. Julia Kayser (Österreich), Valdato, 0/63.00

Preis der Meinhardt Städtereinigung GmbH & Co.KG,  Int.
Springprüfung nach Fehlern und Zeit (1.40 m), 2. Abteilung (noch
nicht qualifizierte Teilnehmer für das MASTERS LEAGUE Finale),
Sonderehrung Accente Gastronomie Service GmbH
1. Denise Sulz (RC Aischbach/Gültstein), Chablis Du Lys, 0 SP/55.12
sec; 2. Hans-Peter Konle (RC Küps), Attenta, 0/55.54; 3. Thomas
Weinberg (RV Würselen 1925), Ariella, 0/56.32; 4. Markus Renzel (RFV
Alt Marl), Nausica Tame, 0/58.26; 5. Holger Wulschner (RFV Gut Vorder
Bollhagen), Little Liberty, 0/62.73; 6. Andreas Knippling (TG
Zülpich), Neolisto van het Mierenhof, 0/65.70

ESCON Spring Club – Small Tour,  Int. Springprüfung nach Fehlern
und Zeit (1.15 m)
1. Jessica Karry (RSG Weiherhof/Wallau), Lado, 0 SP/38.79 sec; 2.
Laureen Budde (RFV v.Lützow Herford), Leika, 0/39.29; 3. Marie
Janette Ferch (RFV Weilheimer PF), Nina, 0/44.21; 4. Carolin Becker
(RV Duisburg 1964), Rosenloh, 0/45.87; 5. Dennis Ruf (SWITZERLAND –
SCHWEIZ), Cool-Man, 0/46.39; 6. Sonja Bolz (ARC Bonn), A Crocodile,
0/47.04

ESCON Spring Club – Medium Tour,  Int. Springprüfung nach Fehlern
und Zeit (1.35 m)
1. Carl-Philipp Ritter (RSG Barbarossa Kaiserslautern), La Donna, 0
SP/53.53 sec; 2. Flaminia Straumann (Schweiz), Twister S, 0/55.07; 3.
Tamy Philips (Kanada), Dressman, 0/55.76; 4. Sarah Breuer (Siegener
Reitverein), Selection, 0/56.25; 5. Pia Niehoff (Ländl.ZRFV Gronau),
Till Keney, 0/59.54; 6. Felicitas Erfurt (LZRFV Volmarstein),
Corradino, 0/59.87

ESCON Spring Club – Large Tour, Int. Springprüfung nach Fehlern
und Zeit (1.40 m)
1. Marie Lütgenau (RC Emscherquelle), Strolchi, 0 SP/50.67 sec; 2.
Sarah Breuer (Siegener Reitverein), Wilana, 0/53.03; 3. Pia Niehoff
(Ländl.ZRFV Gronau), Melenora M, 0/61.39; 4. Beate Schridde (RV
Wehrshausen), Collin, 0/61.43; 5. Mathilda Karlsson (Schweden),
Cassinus Z, 0/62.12; 6. Kira Gammersbach (Warsteiner RV), Carrera
Negra, 0/62.15

Pressekontakt:
ESCON-Marketing GmbH Abteilung Presse  Tel.: 04473 / 9411-140  
presse@escon-marketing.de  

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