(pressebox) Hannover, 04.03.2009, Über 5.000 Euro durften sich die Clinic Clowns Fanny und Bruno in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) stellvertretend für all ihre niedersächsischen Clowns-Kollegen freuen. Den "Geldsegen" überbrachte ihnen Ines Tomkó, Betriebsratsvorsitzende des Energie-Konzerns E.ON am 4. März 2009. Seit dem Jahr 2003 verzichten bei E.ON deutschlandweit etwa 28.000 Beschäftigte auf die Gehaltsauszahlung im Cent-Bereich – also zwischen einem und 99 Cent.
"Dieses Geld spenden wir regelmäßig für einen guten Zweck", sagte Ines Tomkó. Davon profitierte in diesem Jahr erstmals der Verein Clinic-Clowns-Hannover e.V. "Das Geld fließt in unser Budget ein, davon bezahlen wir unter anderem Equipement für 13 Clowns an zehn niedersächsischen Kliniken", sagte Urs Kobler, Vereinsvorsitzender der Clinic Clowns. Als Dankeschön "für viele Stunden Spaß für die Kinder" zauberte Clownin Fanny für Ines Tomkó aus einer Seifenblase eine Wunschmurmel und Clinic Clown Bruno schenkte ihr einen Glückskäfer.
13/08/2009 at 13:14 Permalink
Die Idee der Klinikclowns ist grundsätzlich begrüßenswert! Auch als meine Tochter längere Zeit in Nürnberg im Krankenhaus war, hat ihr der wöchtentliche Besuch der rotnasigen Gesellen die schwere Krankheit ein bisschen leichter gemacht.
Wieviel Gutes könnte man also mit 5.000 Euro machen? Jetzt habe ich allerdings erfahren, dass sich die Clowns das auch vergolden lassen. Für einen Nachmittag, 2 Stunden, gibt es 180 Euro Gage (!) pro Clown (!), zumindest soll das beim Nürnberger Clownprojekt so sein. Und auch wenn wir hier im Kindergarten 350 Euro als Spenden einsammeln und jemand vom Verein kommt vorbei um das Geld / den Scheck abzuholen, kassiert der davon auch sofort seinen Anteil (wieder 180 Euro) ab. Wenn mir zwei Clowns den Scheck abholen, kann ich die Aktion dann auch schon sein lassen und lege noch 10 Euro aus eigener Tasche drauf. Da kommen mir eher die Tränen, als dass ich noch Lachen könnte.