München/Düsseldorf (ots) – 2010 und 2011 sollen die ersten
serienreifen Elektroautos in Europa zur Verfügung stehen. Während die
Automobilwirtschaft und Batterie-Hersteller weiterhin an einem
konkurrenzfähigen Elektroantrieb arbeiten, beginnen immer mehr
Energieversorger in Pilotprojekten eine Infrastruktur für
Ladestationen aufzubauen. Die zusätzlichen Strommengen, die für die
Elektromobilität in den nächsten Jahren benötigt werden, versprechen
den Stromversorgern zwar keine großen Absatzmengen, aber durch die
geforderte Strombereitstellung aus erneuerbaren Energien ergeben sich
technische Impulse für den Aufbau intelligenter Stromnetze. Darüber
hinaus versprechen sich Energieversorgern neue Geschäftsmodelle wie
beispielsweise Mobilitätsdienstleistungen.
Auf der 3. EUROFORUM-Konferenz “Elektromobilität und ihre
Auswirkungen auf die Energiewirtschaft” (23. und 24. November 2009,
München) stellen Experten aus der Energie- und Automobilwirtschaft
rund ein Jahr nach der nationalen Strategiekonferenz Elektromobilität
der Bundesregierung die Anstrengungen ihrer Unternehmen vor. Neben
den politischen, ökonomischen und ökologischen Rahmenbedingungen
werden erste Erfahrungen aus dem Praxisbetrieb in Deutschland,
Dänemark, Österreich und der Schweiz vorgestellt. Das dänische
Projekt “EDISON”, in dem Elektroautos Teil des dänischen
Windstromnetzes sind, stellt der verantwortliche Projektleiter Dieter
Gantenbein (IBM Zurich Research Lab) vor. Über die Erfahrungen in der
Modellregion Vorarlberg, in der ein Flottenversuch mit 100
Elektro-Fahrzeugen im ländlichen Raum vorangetrieben wird, berichtet
Dr. Christof Germann (Vorarlberger Illwerke AG). Wie ein zukünftiges
Netzmanagement mit Hilfe von Elektrofahrzeugen aussehen kann, stellt
Dr. Oliver Weinmann (Vattenfall Europe AG) am Berliner Flottenversuch
von Vattenfall mit dem BMW Mini E vor.
Im Fokus: Geschäftsmodelle und Netz-Integration
Geschäftsmodelle, Produkte und Dienstleistungen, die sich aus der
Elektromobilität für Energieversorger und neue Markt-Player ergeben,
stehen ebenso im Fokus der parallel Vortragsreihen wie die
Netzintegration der erneuerbaren Energien und Vehicle to
Grid-Konzepte. Mag. Michael Strebl (Salzburg AG) erläutert, wie ein
Energieversorger zum Mobilitätsdienstleister werden kann. Ob und wie
Energieversorger an “Stromtankstellen” Geld verdienen können, zeigt
Dr. Jörg Kruhl (E.ON Energie AG) auf. Den Anpassungsbedarf der Netze
durch den Ausbau der Elektromobilität hin zu einem Smart Grid
beschreibt Dr. Michael Weinhold (Siemens AG).
Elektroautos in Großserie
Renault will 2011 mit vier eigenständigen Elektro-Modellen auf den
europäischen Markt treten. Die Erfolgsfaktoren für den Durchbruch der
Elektromobilität stellt unter anderen Christine Tissot
(Renault-Nissan-Allianz) vor.
Das vollständige Programm finden Sie unter:
http://www.euroforum.de/pr-elektromobilitaet09
Pressekontakt:
Dr. phil. Nadja Thomas
Senior-Pressereferentin
EUROFORUM – ein Geschäftsbereich der Informa Deutschland SE
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