Hamburg (ots) – Einladung zur Pressekonferenz
am Dienstag, 13. April, um 10 Uhr
im Haus der Bundespressekonferenz, Zimmer 0107
Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin
Greenpeace stellt umfangreiche Datenbank
zum geplanten Endlager Gorleben ins Internet
Sehr geehrte Damen und Herren,
Der umstrittene Endlagerstandort Gorleben für hochradioaktiven
Atommüll beschäftigt bald den Deutschen Bundestag in einem
Parlamentarischen Untersuchungsausschuss. Parallel dazu wird
Greenpeace mehrere hundert Originaldokumente zur Ernennung und
Erkundung des vorgesehenen Salzstocks Gorleben im Internet
veröffentlichen.
Seit August 2009 hat Greenpeace Einsicht in hunderte Aktenbände
mit Dokumenten aus zwölf bundesdeutschen Ministerien und Behörden
nach dem Umweltinformationsgesetz beantragt. Das Niedersächsische
Umweltministerium, die Niedersächsische Staatskanzlei sowie die
Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) verschafften
uns bisher Zugang zu ihren Archiven.
Erste Erkenntnisse aus dem umfangreichen Aktenstudium möchten wir
Ihnen auf einer Pressekonferenz vorstellen: War Gorleben das Ergebnis
eines wissenschaftlichen Auswahlverfahrens? Entsprachen die damaligen
Kriterien heutigen Sicherheitsstandards? War die Suche nach einem
Endlagerstandort, wie Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU)
behauptet, tatsächlich ergebnisoffen? Welche Konsequenzen könnten die
Antworten auf diese Fragen für die weitere Erkundung des Salzstocks
Gorleben haben?
Für Ihre Fragen stehen zur Verfügung:
Mathias Edler, Atomexperte bei Greenpeace
Ulrich Schneider, Diplom-Geologe, Kiel
Dr. Ulrich Wollenteit, Rechtsanwalt, Hamburg
Über Ihre Anmeldung freue ich mich unter Tel. 0151 – 145 330 87
oder cornelia.deppe-burghardt@greenpeace.de.
Mit freundlichen Grüßen
Cornelia Deppe-Burghardt
Greenpeace Pressesprecherin
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