E-Shops: Web 2.0 muss draußen bleiben / 44 Prozent der Online-Händler verzichten auf profitable Shop-Funktionen



Hamburg (ots) – Trotz Web-2.0-Boom: 44 Prozent der
deutschsprachigen E-Shop-Betreiber beschränken sich auf die reine
Warenpräsentation und einzelne Dialog-Angebote. Nur rund jedes dritte
E-Commerce-Unternehmen bietet seinen Kunden beispielsweise Platz für
Produktbewertungen. Die Unternehmen riskieren damit, dass Kunden
abwandern. Denn die Ansprüche von Online-Shoppern sind in den letzten
Jahren gestiegen. Das ergab eine E-Shop-Studie, für die der
IT-Dienstleister novomind 200 E-Commerce-Entscheider befragt hat.

Interneteinkäufer achten immer häufiger darauf, dass sie sich im
virtuellen Ladenlokal mit anderen Usern austauschen und ihre
Produkterfahrungen im Netz verbreiten können. Differenzierte
Suchmöglichkeiten, eine große Auswahl an Zahlungsverfahren oder
hilfreiche Empfehlungen anderer Kunden sind ein Muss. Mit dem
Verzicht auf eine breite Palette an Web-2.0-Funktionen verprellen die
Unternehmen nicht nur internetaffine Kunden. Gleichzeitig vergeben
sie die Chance, von der Shopping-Community mehr über das
Kaufverhalten im Internet zu lernen.

Ein Großteil der E-Shop-Betreiber hat sich zwar in den vergangenen
Jahren mit einem Update ihrer Shop-IT technisch für das
Web-2.0-Zeitalter fit gemacht. Dennoch schöpft jeder zweite Anbieter
das technisch Machbare seiner IT-Systeme nicht aus. Das ergab ein
Funktionalitätentest von novomind bei 15 ausgewählten E-Shops, die in
den vergangenen zwölf Monaten einen Relaunch ihrer Shopping-IT
durchgeführt haben. “Für viele Shop-Manager ist der Einsatz von
Web-2.0-Funktionen noch Neuland”, erklärt Peter Wiedekamm,
Technischer Vorstand von novomind. “Die Mehrheit legt den Fokus
derzeit auf den Ausbau von Funktionen, die den Gang zur virtuellen
Ladenkasse abkürzen und den Dialog zwischen Kunde und Anbieter
komfortabler gestalten. Den Schritt zum Community Shop haben sie noch
vor sich”, so Wiedekamm.

Die Studie “E-Shops – Entscheiderbefragung” basiert auf einer
CATI-Befragung (Computer Assisted Telephone Interview). Im Auftrag
der novomind AG wurden 200 Entscheider im IT-Bereich eines
Online-Shops befragt und analysiert, welche Funktionen in E-Shops
verwendet werden oder geplant sind und welche von Experten als
sinnvoll angesehen werden. Die Daten wurden von September bis Oktober
2009 erhoben. Zusätzlich wurden exemplarisch 15 deutschsprachige
E-Shops untersucht, deren Shopsysteme innerhalb der letzten zwölf
Monate einem Relaunch unterzogen wurden.

Vom 20. bis 21. Januar 2010 ist die novomind AG auf der OnLine
Handel im Maritim Hotel in Bonn als Aussteller vertreten. Das
Hamburger Softwarehaus gewährt dort einen ausführlichen Blick unter
die Motorhaube der neuen E-Shop-Plattform novomind iSHOP[TM].

Seit 1999 entwickelt novomind in Hamburg innovative
eBusiness-Lösungen für die moderne Internetwelt in vier
E-Business-Disziplinen: eCommerce (eShops und Zoomserver), ePDM
(elektronisches Produktdatenmanagement), eMarketplace
(Marktplatzintegration) und eCommunication (Lösungen für Contact- und
Servicecenter).

In jedem Leistungssegment gehört novomind zu den Technologieführern
in Europa und deckt die gesamte digitale Wertschöpfungskette des
Handels und der elektronischen Kundenkommunikation ab. Auf den
Gebieten elektronischer Kundenkommunikation und Mail-Management ist
das Hamburger Softwarehaus das am schnellsten wachsende Unternehmen.
Für den elektronischen Handel (eCommerce) stellt novomind umfassende
Beratungsleistungen bei der Wahl eines geeigneten IT-Systems zur
Verfügung. Etablierte Lizenzsoftware wie IBM WebSphere Commerce
Server oder INTERSHOP ENFINITY werden genauso in Betracht gezogen wie
maßgeschneiderte novomind-Lösungen auf Basis von novomind iSHOP[TM].

Die novomind AG betreut derzeit mehr als 80 Unternehmen, darunter
Citibank, Der Club Bertelsmann, Deutsche Rentenversicherung Bund,
Ernsting’s family, EnBW, gebrüder götz, OTTO und QVC.

Mehr Informationen auf http://www.novomind.de

Pressekontakt:
Jan Kleinevoss
Faktenkontor GmbH
Telefon: (040) 227 03-8131
Fax: (040) 227 03-4131
Jan.Kleinevoss@faktenkontor.de

  

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