(pressebox) Langenhagen, 22.09.2009,
Der CHIO Aachen gilt als das mit Abstand wichtigste Pferdesportturnier der Welt. Erneut war 2009 für zehn Tage vom 26. Juni bis zum 5. Juli die komplette Weltelite des Sports zu Gast in Aachen – gefeiert und bejubelt von fast 360.000 Zuschauern, die das Spektakel verfolgten sowie zahlreichen Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Entertainment und Politik. Über 450 Journalisten berichteten aus Aachen und mehr als 340 Stunden wurden Fernsehbilder in 140 Länder übertragen. Veranstalter des Weltfests des Pferdesports ist der Aachen-Laurensberger Rennverein e.V., kurz ALRV, der 1898 gegründet wurde. Mit der Softwarelösung Printgroove JT Web 4 und den Produktionsdrucksystemen sorgte Konica Minolta dafür, dass Wettkampfergebnisse den schnellsten Weg vom Richterturm in das Druck- und Kopierzentrum fanden, wo Pressevertreter schon begehrlich darauf warteten.
Das Turnier ist traditionsreich. Bereits seit den 20er Jahren treffen beim CHIO Aachen die international erfolgreichsten Reiter und Pferde aufeinander. Hier kämpfen die Champions aus fünf Disziplinen um die höchsten Ehren in Springreiten, in der Dressur, im Voltigieren, im Fahren und in der Vielseitigkeit. Das bedeutet für die 300 Teilnehmer und 450 Pferde aus 24 Nationen eine Herausforderung der Spitzenklasse. Es ist das einzige Pferdesportturnier der Welt mit fünf Disziplinen, nur bei den Weltmeisterschaften treten in sieben Disziplinen mehr Sportler gegeneinander an. Vor drei Jahren wurde die Anlage anlässlich der Weltmeisterschaften in Aachen komplett modernisiert und gilt deshalb als eines der modernsten Pferdesportgelände der Welt. Die Besucher kommen aus der ganzen Welt. Bereits das zweite Mal seit 1961 wurde der CHIO Aachen mit der höchsten Gesamtdotierung aller Zeiten, mit 1,67 Millionen Euro, wieder über zehn Tage veranstaltet. "Uns geht es jedoch nicht um Rekorde", beschreibt Ralf Mader, Mitarbeiter der CHIO Aachen Presseabteilung, die Zielsetzungen. "Vielmehr wollen wir den Stellenwert des CHIO Aachen als wichtigstes Turnier der Welt weiter ausbauen."
Jede Menge Pferdestärke für den Sieg
Mit über einer Million Euro ist das Springreiten am höchsten dotiert. Ein ausverkauftes Haus mit bis zu 40.000 Zuschauern ist beim CHIO Aachen keine Seltenheit. Alles ist straff organisiert. Nach dem Läuten der Startglocke hat der Springreiter exakt 45 Sekunden Zeit um zu beginnen, sonst gibt es die ersten Strafpunkte. Fällt eine Stange oder schafft der Reiter den Parcours nicht in der vorgegebenen Zeit, gibt es ebenfalls Strafpunkte. Um die perfekte Harmonie von Reiter und Pferd geht es bei der Dressur. Mit atemloser Stille verfolgen die Zuschauer auf den Rängen jeden Schritt und jede Drehung, um die Konzentration des Duos im Viereck nicht zu stören. Das Voltigieren ist die wohl älteste Disziplin. Kraft, Technik, Beweglichkeit und Ästhetik sowie die Harmonie mit dem Pferd gehören zu den Grundvoraussetzungen. Der Longenführer longiert das Pferd im Kreis auf einer großen Zirkellinie, während die Einzel- oder Gruppenvoltigierer turnerisch-gymnastische Übungen zeigen. Zehntausende Zuschauer feiern ein Volksfest in den Wiesen der Aachener Soers, wenn die 4-PS-Kutschen in der Disziplin Fahren durch Wassergräben und an Naturhindernissen vorbei peitschen. Die Vielseitigkeit ist der "Mehrkampf" unter den Disziplinen. Nur, wer sowohl in Dressur, beim Springen und beim Geländeritt die besten Leistungen abruft, darf sich anschließend auf dem Siegertreppchen feiern lassen.
"CHIOaner" aus Leidenschaft
Hinter dem CHIO Aachen steht eine personelle, organisatorische und logistische Meisterleistung. Während des Turniers sorgen 1.100 ehrenamtliche Mitarbeiter, darunter Richter, Ordner, Veterinäre und Notärzte, für den reibungslosen Ablauf vor und hinter den Kulissen. Bereits das ganze Jahr über sind etwa 20 Mitarbeiter mit der Vorbereitung beschäftigt. Sobald das Turnier vorbei ist, geht es wieder mit der Planung für das nächste Jahr los. Bei einem anderen wichtigen Ablauf unterstützte dieses Jahr Konica Minolta bereits zum zweiten Mal den CHIO in Aachen. Mit zur Verfügung gestellten Multifunktions- und Produktionsdrucksystemen und der Software Printgroove JT Man 4/JT Web 4 wurde der Druck von Hunderttausenden Starter- und Ergebnislisten für Zuschauer und Pressevertreter sichergestellt.
Fünf Meldestellen sorgten dafür, dass alle Wettkampfergebnisse punktgenau erfasst werden. Sie wurden in Listen eingegeben und liefen über Printgroove JT Web 4, dem Internetportal für die web-basierende Auftragsannahme von Druckjobs, zur Kontrolle bei der so genannten Rechenstelle auf. Die Rechenstelle prüfte außerdem, ob die Logos der Sponsoren hinsichtlich Farbgebung und Ausrichtung korrekt waren und ob die Starterreihenfolge, welche ebenfalls die Meldestelle lieferte, der Richtigkeit entsprach. Erst dann liefen Starterlisten, die unter anderem das Geschlecht und das Geburtsdatum des jeweiligen Pferdes verzeichneten, und Ergebnisse im Druck- und Kopierzentrum bei Hans-Dieter Ratajczyk, dem Leiter des Druckzentrums, auf. Am Terminal beobachtete er stetig den Eingang von Ergebnis- und Starterlisten und nahm deren Verteilung auf die Schwarzweiß-Systeme bizhub 600 und bizhub PRO 1050 sowie das Farb-System bizhub C253 vor. Hans-Dieter Ratajczyk ist "CHIOaner" aus Leidenschaft. Hauptberuflich als Angestellter der Stadt Aachen tätig, leitet er seit zehn Jahren ehrenamtlich das Druck- und Kopierzentrum.
Mit Printgroove JT Web 4 auf das richtige Pferd gesetzt
Was so einfach klingt, war bis zum letzten Jahr nicht selbstverständlich. Dank Printgroove JT Web 4 läuft jetzt alles online, während die Listen früher von Hand von einer Instanz zur nächsten transportiert werden mussten. Die Lösung Printgroove JT Web 4 ist eine Erweiterung zu Printgroove JT Man 4. Damit kann der Nutzer ein Internetportal für die Annahme von Druckjobs aufbauen, so dass Nutzer ihre Druckjobs per Browser hochladen können, anstatt sie per E-Mail zu senden, eine CD zu schicken oder eben persönlich zu übermitteln. Früher wurden die Starter- und Ergebnislisten auf mit Logos vorgedrucktem Papier in der Rechenstelle ausgedruckt. Anschließend brachte ein Kollege die Listen ins Druck- und Kopierzentrum, wo Ratajczyk die Listen kopierte und dafür einzeln in die Einzüge legen musste. Stapelweise Listen türmten sich dann meterhoch auf den Tischen. Wollte ein Kollege dann adhoc die Ergebnislisten von vor mehreren Tagen einsehen, musste man sich erst einmal durch diese Türme wühlen, bevor das gewünschte Dokument zum Vorschein kam. Dank Printgroove JT Web 4 können fertige Druckjobs archiviert werden und das Nachbestellen von Reprints ist besonders komfortabel. So klickt Ratajczyk heute am Bildschirm lediglich auf die gewünschte Liste und druckt sie aus. Zuvor kontrolliert er die Listen jedoch noch einmal, denn vor der Auftragserteilung wird der komplett aufbereitete Dokumentenaufbau direkt aus der Anwendung als Vorschau erstellt.
Den hohen Anforderungen gewachsen
350.000 Blatt wurden hier in zehn Tagen so bedruckt. Zehntausende Starter- und Ergebnislisten verließen die Systeme und wurden an Zuschauer und Pressevertreter verteilt. "Wir hatten erst einen Papierstau nach einer gedruckten Menge von mehr als 100.000 Blatt. Das ist schon erstaunlich, waren Papierstaus früher doch eher die Regel. Die Performance der Systeme ist einzigartig und den extrem hohen Anforderungen erstklassig gewachsen. Ihre ‘Pferdestärke’ haben die bizhub Produktionssysteme jedenfalls beim CHIO Aachen 2009 wieder einmal bewiesen", scherzt Ratajczyk abschließend.
Unternehmenskontakt:
Aachen-Laurensberger Rennverein e.V.
Albert-Servais-Allee 50, 52070 Aachen
Tel.: +(0) 241 – 91 71 0
info@chioaachen.de
Weitere Informationen: http://www.chioaachen.de
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