München (ots) – Der Streit zwischen den Nachrichtenagenturen dpa
und ddp eskaliert: Die Deutsche Presseagentur will gegen den
Wettbeweber ddp juristische Schritte einleiten. Dies berichtet das
Branchenmagazin Werben & Verkaufen (W&V) in seiner morgen
erscheinenden Ausgabe. Stein des Anstoßes sind unter anderem
Äußerungen der ddp-Eigentümer Martin Vorderwühlbecke und Peter Löw.
Sie hatten vor Weihnachten auf einer Pressekonferenz dpa vorgeworfen,
die Verträge der Nachrichtenagentur enthielten “sittenwidrige
Vertragslaufzeiten mit rechtswidrigen Verlängerungslaufzeiten”. Dies
hatte dpa zurückgewiesen und die “erneut herabwürdigenden, falschen
Aussagen über dpa” kritisiert, so W&V. ddp-Eigentümer Vorderwühlbecke
sieht dem Rechtsstreit laut W&V gelassen entgegen. Es verwundere
allerdings, so der Manager gegenüber W&V, dass ein Medium, welches
sich der Förderung der freien Meinungsäußerung verpflichtet fühle,
dies auf rechtlichem Wege unterbinden wolle. Vorderwühlbecke will die
auf der Pressekonferenz getätigten Äußerungen nicht zurücknehmen.
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Gregory Lipinski
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