Nürnberg/Fürth (ots) – Verbraucher fordern immer massiver nachhaltiges Verhalten von Handel und Industrie ein. Produkte sollen ökologisch sein und deren Hersteller werden an ihrem verantwortungsvollen Handeln gemessen. Unternehmen versuchen deshalb “Gutes zu tun”. Aber wie gut ist “Gutes” wirklich? Wird es als solches überhaupt wahrgenommen? Ist es für die jeweilige Zielgruppe auch relevant?
Ob sich ethisches Engagement und die erheblichen Investitionen in Nachhaltigkeitsengagement wirklich in steigendem Umsatz niederschlagen, ist bislang noch zu wenig betrachtet worden und nicht belegt.
Die Marktforschungsberatung mafowerk hat nun mit seinem Nachhaltigkeitsbarometer® ein Scoring entwickelt, mit dem die Nachhaltigkeitskompetenz von Unternehmen und Marken gemessen und verglichen werden kann. Damit bietet sich Industrie und Handel erstmals die Möglichkeit, zu beurteilen, ob sich nachhaltiges Verhalten “rechnet” und Konsumenten Nachhaltigkeitsaktivitäten mit konkreten Kaufentscheidungen am point of sale honorieren.
Wichtig ist den Fürther Marktforschern die separate Analyse nach Warengruppenbereichen: “Angesichts sehr unterschiedlicher Kaufentscheidungsprozesse in den einzelnen Warengruppen macht es wenig Sinn, die Nachhaltigkeitskompetenzen von Babynahrungsherstellern mit Automarken oder Touristikunternehmen zu vergleichen”, so Peter Mahn von mafowerk.
Ergebnisse einer von mafowerk durchgeführte Basisstudie zeigen große Unterschiede zwischen einzelnen Warengruppen: in den Märkten Waschmittel, Reinigungsmittel sowie Lebensmittel sind umweltschonende Aspekte wichtige Kaufkriterien. Dagegen fällt die Bedeutung der Umweltkompetenz von Produkten in einigen Bereichen stark ab. Beispielsweise sind bei alkoholhaltigen Getränken nur jedem vierten Konsumenten nachhaltige Aspekte beim Kauf wichtig/sehr wichtig.
Generell spielt in den meisten Bereichen die Produktkompetenz eine signifikant größere Rolle als die Nachhaltigkeitskompetenz des Herstellers.
Die Top 5-Warengruppenkörbe, bei denen aus Verbrauchersicht das Nachhaltigkeitsverhalten von herstellenden Unternehmen eine überproportionale Rolle beim Kaufentscheid spielt, sind:
– Waschmittel 51 %
– Reinigungsmittel 49 %
– Lebensmittel (ohne Getränke) 44 %
– Papier/Hygieneartikel 40 %
– Körperpflege/Kosmetik 39 %
Das subjektive Nachhaltigkeitsempfinden wird auch stark vom Alter und Geschlecht des Konsumenten beeinflusst: weibliche sowie ältere Konsumenten zeigen eine deutlich höhere Affinität zu den Themen Nachhaltigkeit und Umwelt, so die Ergebnisse der mafowerk-Basisstudie.
Über das mafowerk Nachhaltigkeitsbarometer®:
Das Nachhaltigkeitsbarometer® liefert einen sustainability score für Unternehmen und Marken im Konsumgüterbereich. Industrie- und Handelsunternehmen können damit ihre Nachhaltigkeitskompetenz messen und mit Wettbewerbern vergleichen. Das Nachhaltigkeitsbarometer® zeigt den Nachhaltigkeitskompetenz-Status, die Optimierungspotenziale und Veränderungen im Zeitablauf. Das Nachhaltigkeitsbarometer® ist konzipiert als online-Wellenbefragung bei 2.000 repräsentativ ausgewählten Verbrauchern.
Über mafowerk:
Die mafowerk GmbH ist eine unabhängige Marktforschungsberatung, die spezialisiert ist auf die Bereiche Marketing & Sales und Strategie. mafowerk entwickelt Lösungen für Unternehmen in den Branchen Konsumgüter und Handel. Weitere Informationen unter: www.mafowerk.de
Pressekontakt:
mafowerk GmbH | Frisches Denken. Effektive Marktforschung.
Peter Mahn
Georg-Zorn-Strasse 37
90765 Fürth
Telefon: ++ 49 911 / 20 01 – 841
Telefax: ++ 49 911 / 20 01 – 845
Email: mahn@mafowerk.de
No Comments on "Die Nachhaltigkeitskompetenz von Unternehmen ist messbar / mafowerk stellt das Nachhaltigkeitsbarometer® vor"