"Diabetestherapie chronisch unterfinanziert" / Wie Kassen-Budgets diabetologische Schwerpunktpraxen einschränken




Baierbrunn (ots) – In Deutschland gibt es mehr als 600 diabetologische Schwerpunktpraxen, die auf die Versorgung Zuckerkranker spezialisiert sind. Doch die Budgets der Kassen schränken die Möglichkeiten der Ärzte ein, beklagt Dr. Richard Daikeler, niedergelassener Diabetologe in Sinsheim, im Apothekenmagazin “Diabetes Ratgeber”. So bekämen die Spezialisten für die Behandlung eines Diabetikers mit offener Fußwunde nur 35 Euro pro Quartal. Das decke den Aufwand nicht einmal im Ansatz, der nötig sei, um Komplikationen zu vermeiden, die bei diesem Beispiel bis zu einer Amputation reichen können. “Positiv ist, dass das Qualitätsbewusstsein von Ärzten und Patienten weiter zunimmt und der Handlungsdruck auf Politik und Kostenträger dadurch steigt”, so Daikeler.

Zahlreiche Informationen zu Fußproblemen bei Diabetes finden Sie unter http://www.diabetes-ratgeber.net/Diabetisches-Fusssyndrom

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Das Apothekenmagazin “Diabetes Ratgeber” 12/2011 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

Pressekontakt:

Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de
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