Baierbrunn (ots) – Diabetiker haben ein erhöhtes Risiko, dass sich
Wunden infizieren oder verzögert heilen, besonders bei schlechten
Zuckerwerten und gestörter Durchblutung. Dürfen sich Zuckerkranke
deshalb keine Tattoos oder Piercings stechen lassen? Bei gut
eingestelltem Diabetes spreche nichts dagegen, erklärt Dr. med. Young
Hee Lee-Barkey vom Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, im
Apothekenmagazin “Diabetiker Ratgeber”. Ein Diabetiker solle aber
besonders auf ein professionelles Studio Wert legen, in dem Hygiene
wichtig genommen wird. “Achten Sie darauf, dass der Piercer oder
Tätowierer Einweghandschuhe und Mundschutz trägt und steriles
Material verwendet”, mahnt die Ärztin. Es sei wichtig, dass im
Studio weder gegessen noch geraucht werde, und für die ersten Tage
rät sie: “Reinigen Sie das frische Tattoo oder Piercing täglich, um
Komplikationen zur vermeiden.”
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Das Apothekenmagazin “Diabetiker Ratgeber” 1/2010 liegt in den
meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung
an Kunden abgegeben.
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Ruth Pirhalla
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