Frankfurt (ots) – - Umsatz: Zwei-Milliarden-Mauer durchbrochen
- Eigenkapital auf Höchststand: + 85 % seit 2006
- Lizenzfußball zahlt 683 Mio. Euro an Steuern und Abgaben
Die 36 Vereine und Kapitalgesellschaften des Ligaverbandes haben
in der Saison 2008/09 den fünften Rekorderlös in Folge erzielt. Trotz
des wirtschaftlich schwierigen Umfeldes erlösten die Clubs in der
abgelaufenen Spielzeit 2,03 Milliarden Euro. Das entspricht einer
Steigerung um 5,3% gegenüber der Saison 2007/08. Damit erlöst der
deutsche Profi-Fußball erstmals in seiner Geschichte mehr als zwei
Milliarden Euro. Das gab die DFL Deutsche Fußball Liga GmbH bei der
Vorstellung der wirtschaftlichen Kennzahlen des Profi-Fußballs
bekannt.
“Die Bundesliga erweist sich als robust in schwierigen Zeiten.
Allerdings ist nicht absehbar, wie sich die Weltwirtschaft
entwickelt. Die Bundesliga wird sich nicht vollständig von dieser
Entwicklung abkoppeln können. Insgesamt hat die Bundesliga aber ihre
Hausaufgaben gemacht und ist auch in schwierigeren Zeiten gut
aufgestellt”, sagt Christian Seifert, Vorsitzender der
DFL-Geschäftsführung.
Trotz der Wirtschaftskrise erzielte der Lizenz-Fußball insgesamt
ein positives Ergebnis. Im Vergleich zur Vorsaison ist dies
allerdings zurückgegangen. Rund 11 Millionen Euro erlösten die Clubs
nach Steuern, in der Spielzeit 2007/08 waren es dagegen noch 24,5
Millionen Euro. Mit 531 Millionen Euro an Eigenkapital erreichten
Bundesliga und 2. Bundesliga einen neuen Höchstwert (Vorjahr 505
Millionen Euro). Seit 2006 steigerten die Proficlubs ihr Eigenkapital
um fast 85%. Demgegenüber stehen Verbindlichkeiten von 709 Millionen
Euro (Vorjahr 632 Millionen Euro).
Nach wie vor bleibt der Profifußball ein bedeutender Steuerzahler
in Deutschland. Mehr als 683 Millionen Euro zahlten die Vereine und
Kapitalgesellschaften an Steuern und Abgaben (Vorjahr 665 Millionen
Euro) – soviel wie noch nie in der Geschichte des Profi-Fußballs.
27 .01.2010
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