DFG fördert Ausbau durch die Erlanger Buchwissenschaft



(pressebox) Erlangen, 01.10.2009,

Das Wissenschaftsportal "b2i – Virtuelle Fachbibliothek Bibliotheks-, Buch- und Informationswissenschaften" (www.b2i.de) ermöglicht Studierenden und Wissenschaftlern eine schnelle und unkomplizierte Literaturrecherche sowie eine effiziente Verwaltung der Suchergebnisse. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat nun einen Antrag der Buchwissenschaft der Universität Erlangen-Nürnberg zum weiteren Ausbau der buchwissenschaftlichen Teile des Portals in vollem Umfang genehmigt. In den nächsten zwei Jahren wird die Professur für Buchwissenschaft unter Leitung von Prof. Dr. Ursula Rautenberg u. a. ein E-Learning-Modul zur Vermittlung von Informationskompetenz an Studierende entwickeln sowie den integrierten Fachinformationsführer "b2i-Guide" weiter ausbauen. Die Realisierung erfolgt mit Hilfe beträchtlicher Mittel der DFG sowie in enger Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsbibliothek und anderen, auch internationalen, Partnern.

Das Portal "b2i" vernetzt in digitaler Form Fachinformationen aus den drei eng verwandten Disziplinen Bibliotheks-, Buch- und Informationswissenschaft. Über eine einheitliche Rechercheoberfläche können Studierende und Wissenschafter kostenlos Fachartikel, Zeitschriften, Neuerscheinungen und Rezensionen zu fachlichen Fragestellungen finden sowie die Ergebnisse effektiv verwalten und organisieren. Der integrierte Fachinformationsführer "b2i-Guide" ergänzt das Angebot mit mehr als 2000 hochwertigen, von Experten ausgewählten Internetquellen.

Die Erlanger Buchwissenschaft war bereits am grundlegenden Aufbau des Wissenschaftsportals erfolgreich beteiligt. Das Angebot wurde im Rahmen eines gemeinsamen DFG-Projekts von 2004 – 2007 von der Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen, dem Fachbereich Informationswissenschaft der Fachhochschule Potsdam, dem Kompetenznetzwerk für Bibliotheken beim Deutschen Bibliotheksverband und der Erlanger Buchwissenschaft initiiert. Seit Anfang 2008 wird b2i von der Bayerischen Staatsbibliothek in München koordiniert.

Die Universität Erlangen-Nürnberg, gegründet 1743, ist mit 26.000 Studierenden, 550 Professorinnen und Professoren sowie 2000 wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte Universität in Nordbayern. Schwerpunkte in Forschung und Lehre liegen an den Schnittstellen von Naturwissenschaften, Technik und Medizin in engem Dialog mit Jura und Theologie sowie den Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Seit Mai 2008 trägt die Universität das Siegel "familiengerechte Hochschule".
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