Berlin (ots) – Berlin – Verbraucherschützer wollen Unternehmen,
Verbände und Privatleute verstärkt zur Kasse bitten, um ihre
Beratungsangebote auszuweiten. Wie der Tagesspiegel (Montagausgabe)
beim Bundesverband Verbraucherzentralen (VZBV) erfuhr, ist die
Gründung einer Stiftung mit dem Namen Deutsche Stiftung
Verbraucherschutz in Arbeit. In rund einem Monat soll sie
arbeitsfähig sein. Designierter Stiftungschef ist VZBV-Vorstand Gerd
Billen. Er möchte Verbände, Banken, Versicherungen,
Handelsunternehmen und Krankenkassen als neue Geldgeber gewinnen.
Zudem bemüht sich die geplante Stiftung bei der Bundesregierung
darum, einen Teil der Geldbußen zu bekommen, die Kartellsünder
zahlen. Auch eine Beteiligung an den Ökosteuereinnahmen und an den
Erlösen, die der Bund aus dem Emissionshandel erzielt, kommt nach
Meinung der Verbraucherschützer in Frage. Die Größenordnung
orientiert sich an der Stiftung Warentest, die derzeit über ein
Stiftungskapital von 42 Millionen Euro verfügt, das aber mit Hilfe
des Bundes bis 2012 auf 72 Millionen wachsen wird.
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