Berlin (ots) – Utz Claassen will die Gründe seines Rücktritts als
Vorstandschef der Solar Millennium AG nicht erläutern. Dem
Tagesspiegel (Mittwochausgabe) bestätigte er auf Anfrage lediglich,
dass er “von dem ihm dienstvertraglich eingeräumten Recht” Gebrauch
gemacht habe, das Amt “innerhalb einer definierten Überlegungsfrist
niederzulegen”. Er gebrauchte damit exakt die Formulierung, die auch
das Unternehmen verwandt hatte. Weitere Erklärungen wolle er nicht
abgeben, sagte er dem Tagesspiegel.
Nach Angaben seines Anwalts Klaus Menge handelte es sich um eine
mehrmonatige Frist, die noch nicht abgelaufen war. Atmosphärische
Störungen zwischen Claassen und dem Aufsichtsrat gebe es nicht, wie
sich schon daran zeige, dass Claassen dem Unternehmen
freundschaftlich verbunden bleibe. Claassen, der dem Vorstand nur
zweieinhalb Monate angehört hat, erhebe keine weitergehenden
finanziellen Ansprüche, sagte Menge.
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