Berlin (ots) – Die Hersteller von Verkehrszeichen haben den
Beschluss von Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) kritisiert, den
bislang vorgeschriebenen Austausch der Schilder zu beenden. “Der
Verkehrsminister ist eingeknickt”, sagte Bernhard Kunz vom
Industrieverband Straßenbau dem Berliner “Tagesspiegel”
(Mittwochausgabe). Kunz vertritt die mittelständisch geprägten
Unternehmen der Branche mit insgesamt etwa 1000 Beschäftigten. “Die
wirklichen Schuldigen sind die Kommunen”, kritisierte Kunz. “Die
haben nun weiter Schrott an den Straßen stehen.” Der Verweis auf
deren Finanzlage sei ein “Totschlagargument”. Städten und Gemeinden
sei es in den vergangenen 18 Jahren nicht immer so schlecht gegangen,
dass sie die Zeichen in dieser Zeit nicht hätten austauschen können.
“Wenn es bei den alten Schildern bleibt, ist womöglich die
Verkehrssicherheit in Gefahr, vor allem nachts”, warnte er. Viele
seien ausgeblichen und reflektierten Licht nicht mehr ausreichend.
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