Berlin (ots) – Berlin – Der Überfall von Neonazis auf
Gewerkschafter auf der Raststätte Teufelstal bei Jena hätte vermieden
werden können, wenn die Polizei taktisch klüger gehandelt hätte. Das
Innenministerium in Erfurt sagte am Dienstag dem Tagesspiegel, die
Polizei habe am Sonnabend den Auftrag gehabt, die Raststätten an den
Autobahnen nur zu “bestreifen”. Es habe keine Hinweise auf
Gewalttaten gegeben, sagte der Sprecher des Thüringer
Innenministeriums, Bernd Edelmann. Wie der Tagesspiegel aus
Sicherheitskreisen erfuhr, hatte Brandenburg hingegen am Sonnabend
auf den Raststätten an den Autobahnen, die von Dresden und Leipzig in
das Bundesland führen, permanent offene und verdeckte Polizeikräfte
im Einsatz.
Bei dem Überfall hatten Neonazis einen Gewerkschafter schwer und
vier weitere leicht verletzt. Die Rechtsxtremisten wie die
Nazi-Gegner waren auf der Heimfahrt von Demonstrationen zum 64.
Jahrestag der Bombardierung Dresdens.
Die Informationen stehen Ihnen bei Nennung der Quelle Tagesspiegel
zur Verfügung.
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