Berlin (ots) – Nach der Ankündigung von SPD-Chef Sigmar Gabriel,
in NRW offen für eine Ampel zu sein, hat der Vorsitzende der Linken,
Oskar Lafontaine, ihm Unglaubwürdigkeit vorgeworfen. “Jetzt
liebäugelt er mit der Mövenpick-Partei FDP, die sich auf Kosten der
Hartz-IV-Empfänger profiliert”, sagte Lafontaine dem Tagesspiegel
(Mittwoch-Ausgabe). Gabriel behaupte dreist, er wolle mit der NRW-FDP
im Bundesrat den Sozialabbau von Merkel und Westerwelle stoppen. “In
Wirklichkeit biedert sich Gabriel mit seinem Gerede durch die
Hintertür als Juniorpartner der CDU an”, sagte Lafontaine. Nur eine
starke Linke im Düsseldorfer Landtag eröffne “die Chance, den
geplanten Sozialabbau im Bundesrat zu stoppen”.
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