Berlin (ots) – Berlin – Nordrhein-Westfalens SPD-Spitzenkandidatin
Hannelore Kraft hat Fehler ihrer Partei in der
Regierungszusammenarbeit mit den Grünen in NRW zugegeben. Mit Blick
auf die harten Auseinandersetzungen in der rot-grünen Koalition unter
den SPD-Ministerpräsidenten Wolfgang Clement und Peer Steinbrück
sagte Kraft dem Berliner “Tagesspiegel” (Sonntagsausgabe): “Wir haben
in der Vergangenheit nicht immer alles richtig gemacht.” Sie fügte
hinzu, es gehe bei der Wahl am 9. Mai nicht um ein “neues rot-grünes
Projekt, sondern wir wollen eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zu
Stande bringen.” Zu einer möglichen Koalition der Grünen mit der CDU
sagte Kraft, die SPD müsse stärkste Fraktion im Düsseldorfer Landtag
werden: “In dem Moment hat sich Schwarz-Grün erledigt.” Zwar gebe es
in NRW Grüne, die Schwarz-Grün als “neue Machtoption aufmachen”
wollten. Aber der überwiegende Teil wünsche sich Rot-Grün, da die
inhaltlichen Übereinstimmungen mit der SPD in der Bildungs- und
Finanzpolitik sowie in großen Teilen der Energiepolitik größer seien.
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