Berlin (ots) – Die CSU hat der FDP Etikettenschwindel in der
Auseinandersetzung um den richtigen Kurs gegen die Wirtschaftskirse
vorgeworfen. CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt sagte dem
Tagesspiegel, die Union habe immer für die soziale Marktwirtschaft
gestanden. “Andere haben früher immer nur vom Markt geredet und
wollten vom sozialen Ausgleich nichts wissen”, sagte er. “Dass gerade
die jetzt plötzlich so tun, als seien sie schon immer die Hüter der
sozialen Marktwirtschaft gewesen, ist schon ein wenig sonderbar.”
Dobrindt plädierte aber zugleich dafür, dass die “bürgerlichen
Kräfte” jetzt “zusammenstehen” müssten. “Man kann sich in der Krise
nicht im parteipolitischen Klein-Klein aufhalten”, sagte er.
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