Berlin (ots) – Die CSU-Führung besteht ungeachtet der Kritik der
eigenen Landesgruppe darauf, die Honorarreform für Ärzte zu kippen.
CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt sagte dem Tagesspiegel
(Sonntagausgabe), es gebe die klare Absprache, dass die Landesgruppe
im Bundestag und die Landtagsfraktion in München gemeinsam ein
Konzept zur “Weiterentwicklung” der Gesundheitspolitik erstellen
sollten. “Da kann und soll es zwischendurch durchaus Diskussionen
geben”, sagte der Generalsekretär. “Aber es gilt die klare Linie: Die
Honorarreform muss gestoppt werden.” Bayern hat im Bundesrat eine
entsprechende Initative gestartet. Dobrindt begründete sie damit,
dass “nicht zu 100 Prozent sicher” sei, dass die Reform die
“flächendeckende und wohnortnahe Versorgung durch niedergelassene
Ärzte” sicherstelle. Er räumte ein, dass Bayern mit seiner Forderung
im Bundesrat allein steht. “Es wird auch diesmal wieder unsere
Aufgabe sein, die anderen von unseren besseren Argumenten zu
überzeugen.”
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