Berlin (ots) – Berlin – Die gemeinsame und offensichtlich
abgesprochene Ankündigung von acht Krankenkassen, in nächster Zeit
Zusatzbeiträge zu verlangen, hat im Bundesversicherungsamt (BVA)
Misstrauen hervorgerufen. Bei der Genehmigung werde man “sehr
intensiv prüfen, ob die geforderten acht Euro dem jeweiligen Bedarf
angemessen sind”, sagte BVA-Sprecher Tobias Schmidt dem Berliner
“Tagesspiegel” (Donnerstagsausgabe). Dabei werde man sich “natürlich
auch den Fälligkeitszeitpunkt angucken”.
Angesichts dieser strengen Prüfung sei “die Verabredung auf ein
gemeinsames Vorgehen nicht viel wert”, sagte der Sprecher. Und eine
bloße gemeinsame Absichtsbekundung lasse sich selbstverwalteten
Körperschaften schwerlich verbieten.
Nach Schmidts Worten liegen dem BVA bislang fünf Anträge auf
Zusatzbeiträge vor. Etliche Krankenkassen, darunter auch die DAK,
müssen sich die angekündigten Aufschläge noch von ihren
Verwaltungsräten absegnen lassen.
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