Berlin (ots) – Der Hightech-Verband Bitkom erwartet, dass im
Krisenjahr 2008 nicht weniger Verträge auf der Computermesse Cebit in
Hannover abgeschlossen werden als im vergangenen Jahr. “In unseren
Umfragen sehen wir keinen Einbruch”, sagte
Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder dem “Tagesspiegel am
Sonntag”. “Wir werden bei den Aufträgen voraussichtlich bei einer
schwarzen Null herauskommen.” Im vergangenen Jahr sind nach Angaben
des Bitkom Aufträge im Volumen von 14 Milliarden Euro auf der Cebit
verhandelt oder geschrieben worden. Der Hightech-Verband, der seine
Jahresprognose für die Branche bereits im Januar reduzierte, sieht
derzeit eine allmähliche Stabilisierung der Lage. “Man kann jetzt
schon sagen, dass die Kurve abflacht und der Trend nicht mehr steil
nach unten geht”, sagte Rohleder. Für das Gesamtjahr prognostiziert
der Bitkom einen Umsatz auf Vorjahresniveau. 2008 setzte die Branche
rund 144 Milliarden Euro um. Ein Leitthema der Messe wird Webciety
sein, die vernetzte Gesellschaft. “Die digitalen Plattformen im Netz
sind für viele Menschen ein fester Bestandteil in ihrem Leben
geworden. Der Trend ist überwältigend”, sagte der
Bitkom-Hauptgeschäftsführer. Auf der Cebit wird der Bitkom eine neue
Studie zur Webciety vorstellen. Demnach ist der durchschnittliche
Internetnutzer 138 Minuten am Tag im Netz aktiv. “Bei Jugendlichen
hat das Internet das Fernsehen als Medium Nummer eins bereits
abgelöst”, sagte Rohleder.
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