München (ots) – Am 1. November kommt der neue elektronische Personalausweis mit Funkchip. Speziell entwickelte Hüllen schützen den Inhaber vor unbemerktem Auslesen und missbräuchlicher Verwendung seiner persönlichen und biometrischen Daten.
Am 1. November 2010 wird der elektronische Personalausweis (ePerso) in Deutschland eingeführt. Kritiker warnen vor der Gefahr, dass Unbefugte den Inhalt unbemerkt auslesen können. Die beim neuen Personalausweis verwendete Technologie RFID (Radio Frequency IDentification) ermöglicht den kontaktlosen Zugriff auf die Speicherchips per Funk. Je nach Lesegerät und Umgebungseinflüssen kann die Entfernung dabei mehrere Meter betragen. Eine eindrucksvolle Demonstration erfolgte neulich auf der Black Hat Conference in Las Vegas erfolgreich an einem US-Amerikanischen Reisepass (ebenfalls mit RFID-Technik ausgestattet). So ist es Angreifern möglich, beispielsweise im Restaurant aus sicherer Entfernung unbemerkt auf die Daten des Pass-Inhabers zuzugreifen und diese für weitere missbräuchliche Zwecke zu verwenden.
Neben den amtlichen Dokumenten sind auch andere Karten mit RFID-Technik von diesem Problem betroffen wie Bank- und Kreditkarten, Zutrittskarten, Werksausweise, Schlüsselkarten und andere Karten. Durch die permanente Ausbreitung der RFID-Technologie betrifft diese Problematik jeden Inhaber von RFID-Chipkarten und -Ausweisen. Besonders kritisch: der Laie kann kaum noch erkennen, welche Dokumente nun einen Funk-Chip enthalten und welche nicht. Eine unkomplizierte aber dennoch hocheffiziente Lösung gegen diese Art von Lauschangriffen bietet das Münchener Unternehmen Kryptronic Technologies mit seinem eigens entwickelten Material Cryptalloy. Das flexible und robuste Folienmaterial wird in verschiedenen Modellen für den täglichen Gebrauch angeboten: von der einfachen Hülle über Kunststoffummantelte Schutzumschläge bis hin zur anspruchsvollen Echtlederserie decken die Produkte nahezu das komplette Einsatzfeld ab. Besonderer Clou: im Gegensatz zu einem Faraday´schen Käfig muss Cryptalloy die Chipkarte nicht mehr voll umschließen um einen wirksamen Schutz gegen Funkwellen zu bieten, die reine Annäherung zwischen Cryptalloy und RFID-Karte genügt bereits. So lassen sich auch teiltransparente Ausweishüllen herstellen, die insbesondere im Sicherheitsbereich Verwendung finden.
Für gewerbliche Produzenten von PVC- oder Lederartikeln wird Cryptalloy auch als Rollenware angeboten. Somit lassen sich bestehende Modellserien schnell und einfach “datenschutztauglich” aufrüsten. Der technische Support von Kryptronic Technologies unterstützt dabei seine Kunden mit individuellen Tests und Zertifizierungen.
Pressekontakt:
Kryptronic Technologies, Ansprechpartner: Stefan Horvath
Fürstenrieder Str. 274,81377 München. Tel: (089)5464-2441,
Fax: (089)5464-2442. Email: sh@kryptronic.de
Internet: www.cryptalloy.com
02/11/2010 at 18:52 Permalink
Sollte es mit meinem neuen Perso zum Mißbrauch kommen, und ich bin der Geschädigte dann muß ich meine Unschuld beweisen. Denn beim Perso ist die politische Vorgabe dass dieser zu hundert Prozent sicher ist, daran wird sich dann auch jedes Gericht halten. Wenn ich also nicht einige Zehntausend Euro für unabhängige Gutachter und Prozesse übrig habe um alle Instanzen zu durchlaufen dann werde ich keine Chance haben zu beweisen dass ich mich völlig korrekt verhalten habe. Tja und da ich nicht soviel Knete muß ich auf eine Gerichtskostenbeihilfe hoffen. Die gibt es jedoch nur für Prozesse mit Erfolgsaussicht aber die sind aus politischen Gründen natürlich nicht vorhanden.