Das CTI-Programm wird von allen Seiten unterstützt



Jakarta, Indonesien (ots/PRNewswire) – Die Staats- und Regierungsoberhäupter aus sechs Ländern, namentlich Indonesien, Malaysia, die Philippinen, Papua-Neuguinea (PNG), die Salomonen und Osttimor, haben am Freitag, den 15. Mai 2009, in Manado eine offizielle Erklärung der Führung der Korallendreieck-Initiative (CTI) unterzeichnet. Neben der Unterzeichnung der Erklärung erklärten sich alle Staats- und Regierungsoberhäupter bei der Eröffnung des CTI-Gipfels auch damit einverstanden, ein formelles Programm unter dem Namen “Coral Triangle Initiative on Coral Reefs, Fisheries and Food Securities and Adaptation to Climate Change” (CTI-CFFC) einzuführen. Ausserdem wurde durch Zuruf ein regionaler Aktionsplan (RPOA) verabschiedet.

Der RPOA umfasst fünf Hauptziele: die Entwicklung einer Seelandschaft mit Hauptaugenmerk auf Meeresgebiete; Fischerei-Management im Einklang mit dem Ökosystem; die Bestimmung eines Meeresschutzgebietes mit dazugehörigen Netzwerken und deren effektive Verwaltung; Anpassung an den Klimawandel sowie die Erhaltung vom Aussterben bedrohter Arten und die Verbesserung ihrer Lebensbedingungen.

Im Rahmen der Einführung des CTI-CFFC haben sich nicht nur internationale Organisationen, die bereits im Vorfeld CTI-Programme unterstützten, sondern auch einige Mitgliedsstaaten der CTI zu Unterstützungsleistungen für die Umsetzung der Pläne RPOA und NPOA (National Plan of Actions – nationaler Aktionsplan) bekannt. Hierzu zählen unter anderem: Indonesien mit einer finanziellen Zuwendung in Höhe von 5 Mio. USD, Papua-Neuguinea (PNG) mit 2 Mio. USD, die Philippinen mit 5 Mio. USD sowie Malaysia mit 1 Mio. USD.

Das Engagement der Mitgliedsstaaten des Korallendreiecks ist hierbei nicht als Teil der Unterstützungsleistungen zu betrachten, zu denen sich internationale Institutionen und Länder verpflichtet haben. Hierzu zählen: die USA mit finanziellen Zuwendungen in Höhe von 41,6 Mio. USD (1,6 Mio. USD wurden im Rahmen einer Vereinbarung zwischen dem indonesischen Ministerium für Meeresangelegenheiten und Fischerei – DKP und NOAA aus den USA zur Verfügung gestellt), die Globale Umweltfazilität (GEF) mit einer Zuwendung in Höhe von 63 Mio. USD sowie Australien mit 2 Mio. AUD. Letzteres Land hat sich hierzu bereits in einem zu einem früheren Zeitpunkt stattfindenden interaktiven Meeting mit Entwicklungspartnern bekannt.

Der CTI-Gipfel war der Höhepunkt einer Reihe von Veranstaltungen, die bewusst so organisiert wurden, damit sie zum gleichen Zeitpunkt wie die ebenfalls in Manado stattfindende World Ocean Conference vom 11. bis 15. Mai 2009 abgehalten werden konnten. Die Veranstaltungsaktivitäten begannen mit einer technischen Sitzung zum Thema Klimawandel, die zu einer Bestimmung von Prioritäten für sechs Länder im Zusammenhang mit den Auswirkungen des Klimawandels und hierauf bezogene Anpassungsbemühungen führte. Vom 12. bis 13. Mai 2009 fand das CTI-Meeting von leitenden Regierungsmitgliedern (SOM) zur Vorbereitung auf den CTI-Gipfel statt.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt konnte die politische Unterstützung von jedem Land sichergestellt, der Plan fertig gestellt und eine Institution aufgebaut werden. Ausserdem stehen sowohl finanzielle Mittel als auch technische Unterstützung zur Verfügung. Die verfügbaren Hilfsmittel werden die Umsetzung des Plans, der von allen Seiten wohlwollend akzeptiert wurde, erheblich beschleunigen. Im Rahmen des sogenannten “CTI Partnership Dialogue Meeting” sicherten alle Länder und internationalen Institutionen sowie nationale und internationale NROs dem CTI-Programm ihre uneingeschränkte Unterstützung zu.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Dr. Soen’an H. Poernomo, M.Ed,
Leiter des statistischen Dateninformationszentrums, Ministerium für
Meeresangelegenheiten und Fischerei
Rufnummer Mobilfunk: +62-8161933911

Pressekontakt:

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Ministerium für Meeresangelegenheiten und Fischerei, Rufnummer
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