Hamburg (ots) – COMPUTERBILD-Test: Programme zur automatischen
Treiber-Aktualisierung sind “mangelhaft” / Miserable Treibersuche im
Internet / Teilweise USB-Anschlüsse nach Update lahmgelegt
Wenn der Drucker nur Streifen druckt, das neue Spiel Grafikfehler
produziert oder der Brenner neue Rohlinge im Schneckentempo
beschreibt, liegt es oft an einem fehlerhaften Gerätetreiber. Dann
schafft meist ein neuer Treiber Abhilfe. Aktuelle Treiber kann jeder
Computerbesitzer selbst im Internet suchen und installieren.
Automatisch und damit bequemer soll es mit
Treiber-Aktualisierungsprogrammen funktionieren. COMPUTERBILD hat
fünf dieser Spezialprogramme getestet (Heft 18/2009, ab Montag im
Handel).
Am Computer angeschlossene Hardware wie Drucker, Scanner oder
Grafikkarte funktioniert nur, wenn sie die richtigen Befehle erhält.
Weil sich die Befehle je nach Gerät, oft sogar je nach Modell eines
einzigen Herstellers unterscheiden, benötigt jedes Gerät einen
passenden Treiber. Spezielle Treiber-Aktualisierungsprogramme sollen
diese passgenau im Internet aufspüren und anschließend auf dem PC
oder Notebook installieren. Das funktionierte mit den von
COMPUTERBILD getesteten Programmen allerdings so gut wie gar nicht:
Von möglichen 61 Treibern im Test fanden die Kandidaten im Schnitt
gerade mal knapp zwölf. Schlusslicht ist der kostenlose Automatic
Update Client mit lediglich vier Treffern. Selbst das beste
Suchergebnis ist noch miserabel: 18 aktualisierte Treiber schafft
Driver Detective im Test – für knapp 25 Euro deutlich zu wenig. Als
Konsequenz der erfolglosen Suche wurden alle fünf Programme auf
“mangelhaft” abgewertet. Von Drivermax 5 Pro (27 Euro) ist nicht nur
wegen der schlechten Suchergebnisse abzuraten: Wurde die Software
doch mal fündig, funktionierten nach der Aktualisierung die
USB-Anschlüsse einiger Test-PCs nicht mehr.
Wer neue Treiber benötigt, sollte lieber selbst aktiv werden und
auf den Internetseiten der Hardware-Hersteller die aktuellsten
Versionen runterladen. Vorsicht: Ein falscher Treiber kann im
schlimmsten Fall den ganzen PC lahmlegen. Deshalb sollten Nutzer vor
der Installation besser eine Komplettsicherung des Systems erstellen.
Mehr Tests von COMPUTERBILD unter www.computerbild.de/tests
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