COMPUTERBILD: Optimierungsprogramme nicht immer optimal



Hamburg (ots) – Vier Optimierungsprogramme für Windows im
COMPUTERBILD-Test / Ärgerlich: Einige Programme bremsen PC aus

Höher, schneller, weiter – das olympische Motto gilt auch für
Computer. Wer seinen Rechner auf Touren bringen will, kann entweder
für viel Geld in neue Hardware investieren oder auf günstigere
Optimierungsprogramme setzen. Diese sollen Rechner schneller und
stabiler machen. Ob das funktioniert, hat COMPUTERBILD bei vier
Optimierungsprogrammen für Windows XP und Windows 7 getestet (Heft
6/2010, ab Montag im Handel erhältlich).

Datenreste von deinstallierter Software, temporäre Dateien vom
Internet-Browser und “fragmentierte”, auf der Festplatte verstreute
Datenstücke bremsen den Computer aus. Optimierungsprogramme sollen
den Datenmüll und die Geschwindigkeitsbremsen aufspüren und
beseitigen. So können sie etwa den Autostart von Anwendungen
verbieten, die unnötig Systemleistung verbrauchen. Mit Hilfe der
Defragmentierungsfunktion kann eine gute Optimierungs-Software
weitere Leistungsreserven des Rechners mobilisieren. Das lohnt sich
vor allem für Windows XP, weil die eingebaute
Defragmentierungsfunktion nicht besonders effektiv arbeitet.

Bei Windows XP überzeugte Twin XP von Data Becker (Note: gut, 28
Euro) in all diesen Punkten: Der COMPUTERBILD-Testsieger verkürzte
nicht nur den Rechnerstart um fünf Sekunden, sondern beschleunigte
etwa das Kopieren von Dateien um das sechsfache und das Laden von
Bilddateien um das fünffache. Außerdem speicherte die Software den
Stand vor der Optimierung, damit sich dieser im Notfall wieder
abrufen lässt. Bei den Windows 7-Tests holte sich TuneUp Utilities
2010 von S.A.D. (Note: gut, 40 Euro) den Testsieg. Große Dateien
ließen sich nach der Optimierung sogar schneller kopieren als nach
einer Neuinstallation des Betriebssystems.

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