Baden-Baden (ots) – Über 6000 Kilometer lang ist die Chinesische
Mauer, das größte Festungsbauwerk der Welt. Unter welchen Mühen,
Opfern und dramatischen Umständen das gigantische Bauwerk entstand,
zeigt die zweiteilige Dokumentation “China – Die große Mauer” von Nic
Young, die am 29. und 30. Dezember im Ersten erstausgestrahlt wird.
Der erste Teil, der am 29. Dezember um 22.45 Uhr im Ersten zu sehen
ist, behandelt die Ereignisse rund um den großen mongolischen
Überfall auf Peking im Jahr 1550, der Auslöser für den Bau der Mauer
war. Der lange und opferreiche Mauerbau wird im zweiten Teil der
Fernsehdokumentation am 30. Dezember um 21.45 Uhr im Ersten gezeigt.
Dass diese einzigartige Festungsanlage entstand, lag vor allem am
Ehrgeiz und Beharrungsvermögen eines Mannes: General Qi Jiguang (1528
- 1587). Während der Ming-Dynastie setzte General Qi Jiguang seine
Idee in die Tat um: Er wollte eine Mauer bauen, wie sie die Welt noch
nie gesehen hatte, um seine Nation vor den Angriffen der Mongolen zu
schützen. Unzählige Soldaten, Bauern und Gefangene arbeiteten unter
dem Einsatz ihres Lebens, um das gigantische Bauwerk zu errichten.
Mit Hilfe beeindruckender Reenactments, tausenden von Statisten
und spektakulären 3-D-Effekten erzählt die als internationale
Koproduktion hergestellte Dokumentation in zwei Teilen die Ereignisse
rund um den Mauerbau aus der Perspektive von Zeitgenossen. Dabei
ergänzen sich drei Erzähllinien, die des Generals, die eines
Arbeiters und die eines einflussreichen Politikers. Neue
archäologische Funde und Aussagen international renommierter Experten
untermauern die im aktuellen HD-Standard hergestellte Dokumentation.
Akkreditierte Journalisten können die Filme vorab im Vorführraum
im SWR-Presseportal ansehen (www.swr.de/presse). Bei Bedarf können
auch Rezensions-DVDs angefordert werden.
Pressekontakt:
Bruno Geiler, Tel.: 07221/929-3273, bruno.geiler@swr.de
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