Baierbrunn (ots) – Schmerzhafte Nervenschäden (Neuropathien)
gehören zu den häufigsten Folgekrankheiten des Diabetes. Ob eine
Behandlung mit Benfotiamin, einer Vorstufe des Vitamin-B1, die
Beschwerden lindern kann, ist bislang umstritten. Nach einem Bericht
des Apothekenmagazins “Diabetiker Ratgeber” gibt eine neue Studie der
Universitätsklinik Gießen nun aber Hinweise, dass eine solche
Therapie durchaus Nutzen bringt. Wissenschaftler um Professor Hilmar
Stracke behandelten 165 Typ-2-Diabetiker mit schmerzhafter
Neuropathie sechs Wochen mit einem Scheinpräparat (Placebo) oder mit
Benfotiamin. Insbesondere die Schmerzen, aber auch Taubheitsgefühle
und Brennen besserten sich bei den Befotiamin-Patienten deutlich.
Dieser Text ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.
Das Apothekenmagazin “Diabetiker Ratgeber” 3/2009 liegt in den
meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung
an Kunden abgegeben.
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