(pressebox) Düsseldorf, 27.01.2009, Fragen des Jugendschutzes und der Medienkompetenz stehen im Mittelpunkt des LfM-Workshops über Castingshows, Onlinegames und Social Networks". Die Tagung findet heute (27. Januar 2009) in Düsseldorf statt.
LfM-Direktor Norbert Schneider sagte zur Begrüßung der rund 120 Teilnehmer, in den Medien würden manchmal nicht nur geschmacklich prekäre, sondern auch tatsächlich rechtswidrige Inhalte angeboten: "Eine zentrale Aufgabe der LfM ist es, die Programmveranstalter zur Einhaltung von Jugendschutz- und Werbebestimmungen zu verpflichten. Doch dafür brauchen wir auch den medienkompetenten Nutzer."
Das Bemühen um eine solche Kompetenz sei eine unverzichtbare Begleiterscheinung der Medienentwicklung selbst, die man zu keinem Zeitpunkt still legen dürfe, sagte Schneider weiter. "Wenn gerade auf dem Feld der Medien alles schneller, komplexer, unübersichtlicher wird, und wenn zugleich der Kampf um die Aufmerksamkeit des Nutzers, um seine Budgets von Zeit und Geld, immer heftiger, teilweise auch immer unverfrorener, immer unverschämter wird, ist eines der Gegenlager das Bemühen um Kompetenz. Medienkompetenz stellt zwischen einem oft sehr mächtigen, suggestiven, attraktiven Medium und seinem Nutzer die berühmte Augenhöhe her. Sie verstärkt die positiven Momente eines Mediums und reduziert zugleich seine Risiken."
Auf der Tagung in Düsseldorf (Tagungsort: NRW-Bank) stellen Expertinnen und Experten der LfM aktuelle Themen der Medienkompetenzförderung und der Medienaufsicht vor. In drei Workshops werden Aspekte des Jugendmedienschutzes aus den Bereichen Internet, Fernsehen und Computerspiele besprochen.
Ein Tagungsbericht wird kurzfristig an dieser Stelle verfügbar sein.
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