Börnsen/Michalk/Wanderwitz: Kulturförderung, Kraftquell für die deutsche Einheit



Berlin (ots) – Zum Jahresbericht der Bundesregierung zum Stand der
deutschen Einheit 2008 erklären der kultur- und medienpolitische
Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wolfgang Börnsen (Bönstrup)
MdB und die zuständigen Berichterstatter, Maria Michalk MdB und Marco
Wanderwitz MdB:

- Auch in diesem Jahr stehen wieder sechs Millionen Euro für
nationale Kultureinrichtungen in den neuen Ländern zur Verfügung.

- Für den Erhalt von Leuchtturmprogrammen, von der Stiftung Weimar
bis zum Schloss Branitz und die Wartburgstiftung Eisenach, hat der
Bund 32 Millionen Euro ausgewiesen.

- Mit 14 Millionen Euro ist der Bund größter Förderer der Stiftung
Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg.

- Eine Erhöhung der institutionellen Hilfe für die
Anna-Amalia-Bibliothek Weimar von 6,7 Millionen auf 8 Millionen Euro
erfolgt in 2008.

- 220 Tausend Euro sind gesondert ausgewiesen für die
Restaurierung der gefährdeten Briefwechsel zwischen Goethe und
Schiller.

- Die Stiftung Weimarer Klassik und Kunstsammlung erhält 45
Millionen Euro für Investitionen.

- Die Kulturstiftung des Bundes mit Sitz in Halle an der Saale
verfügt über einen Haushalt von 36 Millionen Euro.

- Den Hauptteil der Kulturförderung des Bundes erhält die
Bundeshauptstadt Berlin mir 430 Millionen Euro, weil hier ein vitales
gesamtstaatliches Interesse vorliegt.

- Bis zur Fertigstellung der Deutschen Nationalbibliothek in
Leipzig wird sich der Bund bis Ende 2010 mit rund 50 Millionen Euro
beteiligt haben.

- Das sorbische Volk, dessen Rechte im Einigungsvertrag garantiert
worden sind, verfügt über eine Bundesbeteiligung 2008 von 7,6
Millionen Euro.

- Auch am 2007 neu aufgelegten 60 Millionen umfassenden
Filmförderfonds (DFFF) sind die neuen Länder besonders beteiligt.
Allein in Berlin-Brandenburg profitierten davon sechs
Großproduktionen.

Eine zunehmende Bedeutung erfährt jetzt auch die Kultur- und
Kreativwirtschaft. Allein in Berlin gibt es 22.600 entsprechende
Betriebe mit einem Umsatz von 18,6 Milliarden Euro und 90 Tausend
sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten, die Freiberufler noch
gar nicht mitgerechnet. Mit der Konzentration der Kulturwirtschaft
beim BKM und dem Wirtschaftsminister wird es eine weitere Stärkung
der Kulturwirtschaft in allen Teilen Deutschlands geben.

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CDU/CSU – Bundestagsfraktion
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