Botnetze für-Card-Versand genutzt



(pressebox) Duisburg, 30.07.2009, Betrugmails, anzügliche Offerten, lukrative Jobangebote oder brisante Promi-News: Das so genannte Social Engineering ist immer noch die erfolgreichste Methode beim Spam-Versand. Weniger reißerisch, aber ebenfalls erfolgreich ist auch der Versand von e-Cards. http://www.flickr.com/…@N02/3771009023/in/set-72157617119121545/

Der Betreff solcher elektronischer Grußkarten besteht gewöhnlich aus kurzen, klaren Botschaften. Äußerst beliebt sind Hinweise auf Dankesgrüße von Familienmitgliedern. Panda Security stellte bei seinen Spam-Studien im vergangenen Quartal im Hinblick auf den e-Card-Versand auffällige Schwankungen fest.

http://www.flickr.com/…@N02/3771009053/in/set-72157617119121545/

Die deutlichen Ausbuchtungen des Grafen kontrolliert die Online-Mafia, die Botnetze besitzt. Illegale Botnetze bilden eine Gruppe aus Bots, die auf vernetzten Rechnern laufen. Diese Bots, in diesem Fall Malware, installieren die Betreiber ohne Wissen der Anwender auf ihrem Computer und nutzen sie ferngesteuert für eigene Zwecke, meist zum massenhaften Spam-Versand.

Der gezielte Massenversand also erklärt die punktuellen Attacken, die jedoch in ihrem Ausmaß erhebliche Konsequenzen nach sich ziehen, weil sie etliche Systeme zugleich infizieren. Via Botnetz werden nicht immer die gleichen Malware-Typen versand, ja nach Angriff variieren Familie oder Variante des Schädlings. Der Großteil der Schädlinge sind Banker-Trojaner, die auf den Diebstahl vertraulicher (Bank-)Daten ausgerichtet sind.

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Daher besteht eine hohe Notwendigkeit, die Bedrohungen zu dokumentieren um Sicherheitssysteme aktualisieren zu können. Doch nicht nur eine aktuelle Sicherheitslösung ist von enormer Bedeutung. Allgemeine Vorsicht und der sorgfältige Umgang mit sensiblen Daten bildet in Verbindung mit modernen Schutztechnologien eine zuverlässige Waffe gegen folgenschweren Identitätsdiebstahl.

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