Hamburg (ots) – Unter Stress produzieren Pflanzen “Aspirin”. Wie
das Magazin GEO in seiner Januar-Ausgabe berichtet, reagieren
Walnussbäume in Kalifornien sehr sensibel auf Belastungen wie Kälte,
Hitze oder Trockenheit. Als Zeichen ihrer Unpässlichkeit, so haben
Forscher jetzt nachgewiesen, erhöht sich in der Umgebungsluft die
Konzentration von Methylsalicaten, die in den Bäumen gebildet werden.
Diese Stoffe sind chemisch eng mit der Acetylsalicylsäure (ASS)
verwandt, die aus der Weidenrinde stammt und unter dem Markennamen
Aspirin bekannt ist. Die Wissenschaftler vom National Center for
Atmospheric Research (NCAR) in Boulder, Colorado, vermuten, dass die
Bäume durch die Produktion der Methylsalicylate ihre Widerstandkraft
erhöhen – so wie der Mensch durch die Einnahme von ASS seine
Schmerzempfindlichkeit mindert.
Die aktuelle GEO-Ausgabe umfasst 180 Seiten, kostet 6,30 Euro und
ist ab sofort im Handel erhältlich.
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