München (ots) – Unterföhring, 24. Februar 2009 – Nachdem Daniela
Robbins (50) als Angestellte einen erfolgreichen Dessous-Laden
aufgebaut hatte, nutzte sie ihre Chance und eröffnete 2007 ihren
eigenen Laden “3D-Dessous” in einer Passage in Gießen. Doch der Traum
droht zu zerplatzen, denn in der Passage fehlt die Kundschaft.
Inzwischen haben sich Schulden von über 65.000 Euro angehäuft, davon
allein 25.000 Euro, die eine Freundin in den Laden investiert hat.
Und das ist nicht alles: Jeden Monat wächst der Schuldenberg. BHs,
Slips, Hemdchen – der Dessous-Laden ist zwar eine völlig neue Branche
für Business-Coach Stefan Hagen, aber keine neue Aufgabe. Auch hier
wird er wieder beweisen, dass der Blick fürs Wesentliche Erfolg
bringt …
Das Hauptproblem von Daniela Robbins ist die schlechte Lage ihres
Geschäfts: Immer mehr Geschäfte in der Passage schließen, von 16
Ladenräumen sind nur noch sechs vermietet. Entgegen der
Versprechungen des Vermieters stirbt die Passage langsam aus. Auch
von der Straße aus ist schwer ersichtlich, dass sich hinter den
Glastüren eine Passage mit Geschäften befindet. Kein Schild weist
darauf hin. Frau Robbins fehlt die Laufkundschaft. Doch ein
Drei-Jahres-Mietvertrag bindet die Geschäftsfrau an die Ladenräume,
die drohen, ihr die Existenz zu zerstören.
Die zweifache Mutter fühlt sich vom Eigentümer der Dern-Passage
hintergangen: “Ich bin über den Tisch gezogen worden.” Die leeren
Schaufenster und die wenigen Geschäfte beeinflussen den Umsatz. “Wir
hatten auch schon Null-Wochen”, sagt Daniela. Den Kühlschrank zuhause
füllt ihr Freund Michael Schrewe (38). Er macht sich Sorgen um
Daniela: “Sie schläft nachts nicht mehr, sie weint viel.” Trotzdem
möchte Daniela kämpfen: “Ich sehe für mich eine Chance. Nur hier
nicht.”
Ein erster möglicher Schritt wäre, so schnell wie möglich das
Ladengeschäft in der Passage aufzugeben und an anderer Stelle neu zu
eröffnen. Doch kommt Daniela aus ihrem Mietvertrag heraus? Und findet
sie eine Alternative an attraktiverer Stelle?
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