Bildungspaket rasch korrigieren



Berlin (ots) – Anlässlich der heutigen Zwischenbilanz zum Bildungspaket erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer:

Ein halbes Jahr nach dem Start kann die magere Bilanz des Bildungspakets nicht überraschen. Hohe bürokratische Hürden und fehlendes Personal in den Jobcentern erschweren die Vermittlung spürbar. Zudem werden die betroffenen Kinder und ihre Familien durch stigmatisierende Gutscheinregelungen verschreckt. Die Bundesregierung darf sich der Wahrheit nicht verschließen und muss zur Kenntnis nehmen, dass das Bildungspaket bei der Mehrheit der rund 2,5 Millionen Adressaten nicht ankommt. Insbesondere die schwache Nachfrage nach Angeboten zur Lernförderung ist sehr Besorgnis erregend. Um das Bildungspaket nicht weiter zu verstolpern, ist ein rascher und zielgerichteter Mix verschiedener Maßnahmen erforderlich. Dazu gehören neben dem Wegfall der Gutscheinregelungen und dem Einsatz zusätzlichen Personals in den Jobcentern auch persönliche Anschreiben, mit denen die Betroffenen über mögliche Bildungsleistungen informiert werden.

V.i.S.d.P.: Benedikt Dederichs

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