Berlin (ots) – Der Dopingfall Claudia Pechstein zieht Kreise. Wie
die Eisschnellläuferin in einem Interview mit der “Berliner
Morgenpost” (Sonntags-Ausgabe) sagte, wird die fünfmalige
Olympiasiegerin den internationalen Eislauf-Weltverband (ISU) auf
Schadenersatz verklagen. “Das tue ich mit Sicherheit”, sagte
Pechstein und sprach von “einer riesigen Summe”. Hintergrund sind
Pechsteins Werbeverträge. “Die beinhalten Klauseln, falls ich einen
Dopingverstoß begehe. Dann sind meine Werbeverträge erledigt”, sagte
Pechstein gegenüber der “Berliner Morgenpost”. Gestern wurde der
Bundespolizistin mitgeteilt, dass gegen sie ein Disziplinarverfahren
eingeleitet werde. Pechstein sagte: “Ich habe mit meinem obersten
Dienstherrn gesprochen. Er sagte, dass er hinter mir steht. Ich weiß
aber auch, dass ich erst mal mit einem Disziplinarverfahren rechnen
muss. Das hat er mir gerade heute noch einmal angekündigt. Das ist
der Dienstweg, der eingehalten werden muss. Damit habe ich gerechnet.
Ich habe ja aber die Möglichkeit, über die Cas alles zu klären.”
Pechstein ist Beamtin auf Lebenszeit. “Als solche musste ich
natürlich unterschreiben, kein Doping zu benutzen. Schon deshalb wäre
es doch absolut dumm von mir, Doping zu benutzen.”
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