Berlin (ots) – Wer an Heuschnupfen leidet, sollte den Kontakt mit
Pollen soweit möglich reduzieren. “Pollen kann man nicht komplett aus
dem Weg gehen, da sie während der Blütezeit der jeweiligen Pflanze in
der Luft allgegenwärtig sind. Aber durch einige einfache
Verhaltensregeln können Allergiker den Kontakt verringern. Das
reduziert die Krankheitsbeschwerden”, so Erika Fink, Präsidentin der
Bundesapothekerkammer.
Das Schlafzimmer bleibt weitgehend frei von Pollen, wenn man die
Kleidung in einem anderen Zimmer wechselt und sich abends vor dem
Schlafengehen die Haare wäscht. Eine Alternative ist es, nachts ein
Kopftuch zu tragen. An Gardinen haften Pollen besonders leicht; sie
sollten häufig gereinigt oder durch Jalousien ersetzt werden.
Tägliches Staubsaugen der Teppichböden, möglichst mit einem Filter
für Schwebstoffe, hilft ebenfalls gegen Pollen. Langfristig sind
glatte Bodenbeläge wie Laminat oder Parkett eine Alternative. Beim
Autofahren bleiben die Fenster am besten geschlossen oder man benutzt
einen Pollenfilter. Wer Heuschnupfen hat, sollte die Wohnung in den
Zeiten lüften, wenn möglichst wenige Pollen fliegen: In Städten
sollten die Fenster am besten in den frühen Morgenstunden geöffnet
werden, auf dem Land hingegen am späten Abend. Nach einem
Regenschauer ist die Luft besonders rein, da feuchte Pollen
schlechter fliegen können. Heuschnupfen-Geplagte machen am besten im
Hochgebirge oder am Meer Urlaub, denn hier ist die Pollenbelastung
gering.
Symptome eines Heuschnupfens sind unter anderem
Bindehautentzündung oder allergischer Schnupfen. Wer bei sich
erstmals diese Symptome bemerkt, sollte einen Arzt aufsuchen. Wird
Heuschnupfen nicht rechtzeitig und fachgerecht behandelt, kann sich
ein allergisches Asthma entwickeln.
Diese Pressemitteilung und weitere Informationen auch unter
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