Baugeldstudie: Bei Geld fängt die Verwandtschaft an



Mannheim (ots) – Während bei Geld bekanntlich die Freundschaft
aufhört, so fängt hier die Verwandtschaft an. Das ist das Ergebnis
einer Studie des Baugeldvermittlers HypothekenDiscount. Eltern,
Großeltern und Schwiegereltern sind danach die erste Adresse für
Immobilienkäufer, wenn sie mehr Eigenkapital für ihren Kredit
benötigen.

Laut der Umfrage unter 450 Deutschen würden sich 26,6 Prozent von
niemandem Geld für den Hauskauf borgen – außer von der Bank. Um den
Eigenkapitalanteil zu erhöhen und damit die Zinskonditionen für das
Darlehen zu verbessern, spielt die Verwandtschaft jedoch neben
Kreditinstituten die wichtigste Rolle. 71,9 Prozent der Befragten
würden sich an die Eltern wenden, um sich den Traum vom Eigenheim zu
erfüllen. 36 Prozent würden eine Finanzspritze von den Großeltern
annehmen. Selbst die Schwiegereltern kommen in Frage – für 28,3
Prozent. Der eigene Partner oder die Partnerin wäre nur für 18,3
Prozent eine Option.

Allerdings ist bei familiären Finanzdienstleistungen Vorsicht
geboten. “In einigen Fällen kann ein Schenkungsvertrag sinnvoll sein.
Dieser sorgt dafür, dass die Finanzspritze, selbst falls sie
ebenfalls zurückgezahlt werden sollte, nicht als monatliche Ausgabe
beim Kreditantrag angerechnet wird”, sagt Oppel von
HypothekenDiscount. Zudem sollte ein Steuerberater hinzugezogen
werden.

Während die Verwandtschaft bei der Immobilienfinanzierung gern
gesehen ist, hört die Freundschaft an dieser Stelle für die meisten
auf. Nur vier Prozent der Deutschen würden den besten Freund oder die
beste Freundin fragen. Vom Nachbarn oder von Arbeitskollegen würden
sich nur 0,8 Prozent der potentiellen Immobilienkäufer zusätzlich
etwas leihen.

Auch den Chef würden nur 6,9 Prozent um finanzielle Hilfe bitten,
obwohl er in einigen Fällen sogar den Erwerb von Wohneigentum
mitfinanziert. “Wer ein Arbeitgeberdarlehen nutzen will, sollte die
Zinsen genau vergleichen”, rät Oppel. In einigen Fällen sind normale
Annuitätendarlehen preiswerter.  In einem schriftlichen Vertrag sind
Darlehenshöhe, Zweck der Zahlung sowie Laufzeit, Verzinsung,
Rückzahlungsmodalitäten, Sicherheiten und Kündigungsvoraussetzungen
aufzuführen. Ohne schriftliche Regelung zählt ein Kredit vom Chef in
vollem Umfang als steuerpflichtiges Einkommen.

Die Besteuerung hängt laut HypothekenDiscount vom Zinssatz ab.  
Wird der Arbeitgeberkredit zu einem marktüblichen Zinssatz gewährt,
bleibt der Darlehensbetrag steuerfrei. Ist das Darlehen günstiger,
werden mitunter Steuern fällig. Die Zinsersparnis gehört als
geldwerter Vorteil zum steuer- und sozialversicherungspflichtigen
Einkommen. Dabei gilt die Freigrenze für Sachbezüge von maximal 44
Euro pro Monat beziehungsweise 528 Euro pro Jahr. So lange man unter
der Freigrenze bleibt, ist der Zinsvorteil des Arbeitgeberdarlehens
steuer- und sozialversicherungsfrei.

Die Studie in Zahlen:
Angenommen, Sie benötigen Geld für die Baufinanzierung: Von wem
würden Sie sich etwas borgen, um Ihr Eigenkapital aufzustocken?

- von den Eltern: 71,9 Prozent
- von den Großeltern: 36 Prozent
- von den Schwiegereltern: 28,3 Prozent
- vom Partner/Partnerin: 18,3 Prozent
- vom Chef: 6,9 Prozent
- vom besten Freund/bester Freundin: 4 Prozent
- vom Nachbarn: 0,8 Prozent
- von Arbeitskollegen: 0,8 Prozent
- von niemanden außer von der Bank: 26,6 Prozent

Über HypothekenDiscount
HypothekenDiscount ist der Pionier der privaten Baugeldvermittlung in
Deutschland. Seit 1997 verbindet das Unternehmen die Vorteile des
Internets mit den Vorzügen einer telefonischen Beratung und setzt
Maßstäbe in Angebotsvielfalt, Schnelligkeit, Service und günstigen
Konditionen. Mehr als 10.000 Bauherren, Umschulder und
Immobilienkäufer vertrauen pro Jahr auf HypothekenDiscount. Sie
lassen sich kostenlos und unverbindlich ein Darlehensangebot
unterbreiten, das exakt ihren Bedürfnissen entspricht.
HypothekenDiscount durchsucht dafür tagesaktuell das Darlehensangebot
von 70 verschiedenen Kreditinstituten und sichert seinen Kunden
Zinsvorteile von durchschnittlich 0,5 Prozent. Mehr Infos unter
www.hypothekendiscount.de/?mc=pr.pm.090204

Pressekontakt:
Kai Oppel
Pressereferent
HypothekenDiscount
Janderstrasse 5
D-68199 Mannheim
Tel: 0621- 12992-119
Fax: 0621- 12992-120
E-Mail: kai.oppel@hypothekendiscount.de

  

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