Bares Geld mit Spambots verdienen: Kaspersky Lab veröffentlicht Analyse über eine spezielle Methode der Malware-Industrie



(pressebox) Moskau/Ingolstadt, 27.10.2009,

Kaspersky Lab veröffentlicht einen aktuellen Hintergrundartikel zum Thema "Aktuelle Gefahr Spambots: Wie die Malware-Industrie mit Botnetzen bares Geld macht", verfasst von den Kapsersky-Experten Sergej Golovanov, Igor Sumenkov und Maria Garnajewa. Die Autoren beschreiben darin ein aktuelles Phänomen der Cybercrime-Szene: Spambots, die ungeschützte Anwender zunächst nur auf Spam-Webseiten leiten, anschließend jedoch auch Schädlinge wie den Facebook-Wurm Koobface herunterladen. In dem im Artikel dargestellten Fall wurde der Bot Backdoor.Win32.Bredolab dazu genutzt, ein riesiges Botnetz aufzubauen. Mit Hilfe der infizierten Rechner haben sich Online-Betrüger Zugang auf Content-Management-Systeme legaler Webseiten verschafft und deren Inhalt verändert, so dass von dort auf Internetseiten mit schädlichen Exploits verlinkt wurde. Auf diesem Weg konnten die Cyberkriminellen Rechner infizieren und ein Botnetz aufbauen, das sie remote für ihre illegalen Aktivitäten steuern konnten, zum Beispiel für DDoS-Attacken oder massenhaften Spam-Versand. Das Besondere dabei: Die von den Kaspersky-Experten ursprünglich analysierte Spam-Mail enthielt nur einen Link zu einer legalen Webseite, allerdings wurden die Anwender von dort auf mit Exploits verseuchte Webseiten geleitet. Eine effektive Strategie, um die Filter von Antiviren-Programmen zu umgehen.

Der vollständige Hintergrundartikel "Aktuelle Gefahr Spambots: Wie die Malware-Industrie mit Botnetzen bares Geld macht" ist unter http://www.viruslist.com/de/analysis?pubid=200883669 verfügbar. Weitere aktuelle Nachrichten über Kaspersky Lab erhalten Sie auch unter http://twitter.com/Kaspersky_DACH.
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