Aus dem Dornröschenschlaf erwacht: Türkischer Bade-Tempel in Budapest erstrahlt in neuem Glanz



München/Frankfurt/Main (ots) – Mit dem “Veli Bej” Bad hat Budapest einen weiteren Hot Spot für Erholungssuchende dazugewonnen: Seit Januar 2011 können sich hier Wellnessfreunde im natürlichen, 36 Grad warmen Thermalwasser erholen und verschiedene Behandlungen wie Massagen oder Maniküre in Anspruch nehmen.

Erbaut wurde der Badetempel zur Zeit der osmanischen Besatzung Mitte des 16. Jahrhunderts. Er befindet sich nahe der Margarethenbrücke im Herzen von Budapest und ist heute umrahmt von anderen Gebäuden, die das “Veli Bej” zu einem im wahrsten Sinne des Wortes verborgenen Schatz machen. Nach einer wechselvollen Geschichte lag er viele Jahre lang brach und blieb ungenutzt, bis im Jahr 2004 der Orden der Barmherzigen Brüder mit der Restaurierung begann. Viele originale Bauelemente wurden erhalten, sodass das Bad heute Besucher mit seinem besonderen orientalischen Flair in den Bann zieht.

Das Hauptbecken ist 480 Quadratmeter groß. Das Thermalwasser wechselt sich selbst viermal pro Tag aus und muss deshalb nicht mit Chlor versetzt werden. Zudem gibt es vier weitere Pools mit Wassertemperaturen zwischen 16 und 40 Grad Celsius. Zahlreiche erfrischende Brunnen, zwei Dampfbäder und Massage-Duschen runden das Thermal-Erlebnis ab. Darüber hinaus offeriert das Bad verschiedene medizinische und kosmetische Angebote.

Adresse: Veli Bej, Arpad fejedelem utja 7, 1023 Budapest

Öffnungszeiten: täglich von 6.00 bis 21.00 Uhr

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