Aachen (ots) – Eine Studie des US-amerikanischen Ärzteblattes
(Journal of the American Medical Association) brachte
besorgniserregende Ergebnisse im Umgang mit an Schweingrippe
infizierten Patienten zutage. Geprüft wurde, ob die Nutzung der
partikelfiltrierenden FFP-Atemschutzmasken das medizinische Personal
besser schützt als die herkömmliche chirurgische Mund-Nase-Maske.
Beide Vergleichsgruppen erlitten nahezu ebenso oft eine Infektion mit
H1N1 im Umgang mit erkrankten Patienten. “Dies ist ein Indikator, wie
unzureichend das Personal auf die Nutzung und den korrekten Sitz der
FFP-Masken geschult ist”, kommentiert Suzanne Depiereux von
Arbeitsschutz-Spezialist TSI (www.tsiinc.de). Das Unternehmen bietet
mit dem Messgerät PortaCount eine quantitative Dichtsitzprüfung der
Masken, die Anwendung und Training am Träger zulässt. “Bei
chirurgischen Masken steht der Schutz des Patienten im Vordergrund.
Sie werden in erster Linie vom Personal getragen, um die Patienten
vor den erregerhaltigen Tröpfchen zu schützen, die durch Mund und
Nase abgegeben werden. Aber selbst bei optimalem Sitz sind diese an
den Rändern niemals ganz dicht.”, so Depiereux weiter, “Die FFP-Maske
dagegen bietet bei einer sachgemässen Anwendung und einem korrekten
Dichtsitzsitz optimalen Schutz für Träger und Patient.”
Die fehlenden Informationen und der unsachgemäße Umgang mit einem
optimal konzipierten Atemschutz kann langfristig jedoch nicht nur zu
gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen, sondern erzeugt durch
geschwächte Personaldecke auch hohe Kosten. Über 20 Prozent
Krankschreibungen aufgrund einer Schweingrippen-Infektion fördert die
US-Studie unter der Probandengruppe von 446 Krankenschwestern zutage.
Bei jeder Form einer Schutzmaske sollte effektives Training der
Nutzer im Vordergrund stehen. Über eine verlässliche Messung der
Partikel in der Umgebungsluft sowie innerhalb der Maske ermittelt der
PortaCount von TSI den Dichtsitz. Da die Technik des seit 40 Jahren
im Arbeitsschutz engagierten Unternehmens explizit für die Nutzung am
Menschen ausgelegt ist, sind die Ergebnisse über den zu erwartenden
Schutz aussagekräftig. Bei Berufsarmeen und in anderen
Industriezweigen ist daher der Einsatz bereits seit Jahren üblich und
durch Berufsverbände empfohlen.
“Bereits kleine Anwendungsfehler können zu Lecks und zur
Herabsetzung der Schutzwirkung führen. Es ist wichtig, im Training
mit angelegter Maske normale Handgriffe auszuführen. Nur so kann die
Nutzung einer FFP-Maske wirklich sinnvoll sein”, erklärt Suzanne
Depiereux. Auch wirtschaftlich gesehen macht dies Sinn. Zwar spart
eine chirurgische Maske zunächst Geld, der zu erwartende Krankenstand
bedeutet beispielsweise bei Pandemien jedoch enorme Kosten und auch
eine eingeschränkte Versorgung der Patienten. FFP-Masken und
korrektes Training des Personals auf die Nutzung können diese Risiken
deutlich minimieren, zudem bleibt die Personaldecke der Kliniken und
medizinischen Einrichtungen stabil. Daher ist die korrekte Maske
nicht nur im Ernstfall bei richtiger Anwendung ein Sicherheitsfaktor,
der die Qualität in der medizinischen Versorgung nachhaltig sichert.
TSI (www.tsiinc.de) ist seit mehr als 40 Jahren weltweit
erfolgreich im Bereich der Messtechnik. Das Unternehmen entwickelt
und fertigt Präzisionsmessgeräte für die Dichtsitzprüfung von
Atemschutzmasken, Belastungsmonitoring, Kontaminationsüberwachung,
Innenraumluftqualität, Lüftung- und Klimatests, Aerosolforschung und
andere entscheidende Umgebungsparameter wie Luftströmung und
Partikel. TSI unterstützt Unternehmen, staatliche Einrichtungen,
Forschungseinrichtungen und Universitäten mit einem
Anwendungsspektrum, das von reiner Forschungsarbeit bis hin zur
Produktion reicht. Zu den Kunden von TSI gehören die Industrie,
Behörden sowie Forschungs- und Bildungseinrichtungen.
Pressekontakt:
Weitere Informationen: TSI GmbH, Neuköllner Strasse 4, 52068 Aachen,
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