Köln (ots) –
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Arbeitsministerin Ursula von der Leyen führt im aktuellen
ARD-DeutschlandTrend die Liste der beliebtesten Parteipolitiker an.
Sie löst damit Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg an
der Spitze ab, der genauso wie Kanzlerin Angela Merkel Verluste
hinnehmen muss. Karl-Theodor zu Guttenberg verliert gegenüber dem
Vormonat 14 Punkte und erreicht eine Zustimmung von 55 Prozent.
Ebenfalls auf 55 Prozent Zustimmung kommt Angela Merkel, die sieben
Punkte verliert. Dies ist der schlechteste Wert für die Kanzlerin
seit November 2006. Beide liegen in der Liste der beliebtesten
Parteipolitiker nun hinter Arbeitsministerin Ursula von der Leyen,
mit deren Arbeit 56 Prozent der Deutschen zufrieden sind
(-2).Vizekanzler Guido Westerwelle verliert gegenüber dem Vormonat
erneut zwei Punkte und belegt mit einer Zustimmung von 23 Prozent den
letzten Platz unter den abgefragten Spitzenpolitikern. Den höchsten
Zugewinn kann mit zehn Punkten Gesundheitsminister Philipp Rösler für
sich verbuchen. Er kommt auf eine Zustimmung von 34 Prozent.
Beliebter als alle Parteipolitiker ist unverändert Bundespräsident
Horst Köhler, mit dessen Arbeit 73 Prozent der Bundesbürger zufrieden
sind. Gegenüber Mai 2009 büßt allerdings auch er zwölf Punkte ein.
Für diese Umfrage im Auftrag der ARD-Tagesthemen hat das
Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap von Montag bis Dienstag
dieser Woche 1.000 Wahlberechtigte telefonisch befragt.
In der Sonntagsfrage des aktuellen ARD-DeutschlandTrends verliert
die Union gegenüber dem Vormonat einen Punkt und kommt auf 35
Prozent. Die SPD kann um drei Punkte zulegen und erreicht 28 Prozent.
Dies ist der beste Wert für die SPD seit Mai 2009. Die FDP verliert
zwei Punkte und kommt auf acht Prozent. Die Linke verliert einen
Punkt und liegt bei zehn Prozent. Die Grünen erreichen unverändert 14
Prozent. Das schwarz-gelbe Lager aus Union und FDP erreicht damit den
schlechtesten Wert seit Oktober 2006. Für die Sonntagsfrage im
Auftrag der ARD-Tagesthemen hat das Meinungsforschungsinstitut
Infratest dimap am Montag und Dienstag dieser Woche 1.500
Wahlberechtigte bundesweit telefonisch befragt.
Die Unzufriedenheit mit der Bundesregierung ist unverändert hoch.
Drei Viertel der Deutschen (76 Prozent) sind mit der Arbeit von
Schwarz-Gelb nicht zufrieden. Dies sind vier Punkte mehr im Vergleich
zum Vormonat. Nur 23 Prozent sind zufrieden mit der Arbeit der
Bundesregierung (-4).
Für den Fall, dass es 2012 im Bundeshaushalt noch finanziellen
Spielraum geben sollte, plädieren nur 12 Prozent der Deutschen dafür,
die Steuern zu senken. 23 Prozent finden, mit dem Geld sollten dann
wichtige staatliche Aufgaben erfüllt werden. Eine klare Mehrheit von
63 Prozent findet hingegen, dass für diesen Fall mit dem Geld
Schulden abgebaut werden sollten.
Befragungsdaten
- Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18
Jahren
- Fallzahl: 1.000 Befragte, Sonntagsfrage: 1.500 Befragte
- Erhebungszeitraum: 29. bis 30. März 2010
- Erhebungsverfahren: Computergestützte Telefoninterviews (CATI)
- Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe
- Fehlertoleranz: 1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%; ** bei einem Anteilswert von 50%
Pressekontakt:
WDR-Pressestelle, Annette Metzinger, Telefon 0221 220 2770
WDR-Chefredaktion, Ingmar Cario, Telefon 0221 220 1800
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