Aktuelle Studien zum Zukunftsgipfel



Berlin (ots) – Zum Zukunftsgipfel der Bundeskanzlerin am 18. Juni in Meseberg können wir Ihnen aktuelle Studien anbieten, die belegen, dass die Pflege eine der wachstumsstärksten Branchen ist, ein starker Wirtschaftsfaktor und ein außergewöhnlich kraftvoller Jobmotor.

Aktuell, in diesem Moment, stellt bpa-Präsident Bernd Meurer im Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz die Studie vor:

“Die Pflege – Jobmotor der Gegenwart und Wachstumsbranche der Zukunft” (Dr. Dominik H. Enste – Institut der deutschen Wirtschaft (IW) und Universität zu Köln)

Dr. Dennis A. Ostwald vom WifOR-Institut der TU Darmstadt (Prof. Rürup) stellt folgende internen Forschungsergebnisse vor:

“Die Pflegebranche als Wachstums- und Beschäftigungstreiber in Deutschland”

In den Studien sind u.a. folgende Fakten belegt:

1. Die Pflege bietet mehr Jobs als die Automobilindustrie
2. Die Pflege zeigt sich als stabiler Beschäftigungsanker in der
Krise
3. Die Pflegebranche wächst 3-mal so stark wie die
Gesamtwirtschaft
4. Die Pflegebranche stellt 6-mal mehr Erwerbstätige ein als die
Gesamtwirtschaft
5. Bis 2050 wächst die Zahl der Jobs um bis zu 240 %, die
Wertschöpfung um bis zu 300 %

Die Pressekonferenz nimmt Bezug auf den Zukunftsgipfel der Bundeskanzlerin, der am selben Tag ab 16:00 Uhr mit 10 Bundesministern und Vertretern von Arbeitgebern und Gewerkschaften auf Schloss Meseberg stattfinden wird.

Im Anhang finden Sie:

1. 10 Starke Argumente für die Pflege – Drei bpa-Forderungen
2. “Die Pflege als Wachstums- und Beschäftigungstreiber” von Dr.
Ostwald (WifOR-Institut der TU Darmstadt).
3. “Die Pflege – Jobmotor der Gegenwart und Wachstumsbranche der
Zukunft”, Studie von Dr. Enste (Institut der deutschen
Wirtschaft und Uni Köln)
4. Fakten über den bpa – Bundesverband privater Anbieter sozialer
Dienste e.V.

Für weitere Fragen, Interviews oder Kontakt zu Pflegeeinrichtungen können Sie sich gerne an uns wenden.

Der bpa vertritt über 6.500 private Pflegedienste und Pflegeheime – und damit mehr als jede vierte Pflegeeinrichtung in Deutschland.

Pressekontakt:

bpa – Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.,
Bundesgeschäftsstelle,Friedrichstraße 148, 10117 Berlin, Tel.: +49
(30) 30 87 88 – 60, Fax: +49 (30) 30 87 88 – 89, presse@bpa.de,
www.bpa.de

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One Comment on "Aktuelle Studien zum Zukunftsgipfel"

  1. H. Bode
    09/08/2010 at 10:04 Permalink

    zu: Dr. Dennis A. Ostwald vom WifOR-Institut der TU Darmstadt (Prof. Rürup) stellt folgende internen Forschungsergebnisse vor:

    “Die Pflegebranche als Wachstums- und Beschäftigungstreiber in Deutschland”

    Sehr geehrter Herr Dr. Ostwald,
    sehr schön, der o.g. Artikel, wunderbare Steilvorlage für Politiker. Leider ist in diesem Artikel die Umgangspraxis mit gerade frisch ausgebildeten Pflegehelfern an einschlägigen Altenpflegeeinrichtungen im Bereich Husum, Niebüll oder Bredstedt (alles in Schleswig-Holstein) alles andere als gut. Meine Enkelin hatte sich für den Pflegeberuf entschieden unsd sich an der beruflichen Schule in HUsum zur “Fachkraft für Pflegeassistenz” ausbilden lassen. In der Folge hat sie immer nach dem gleichen Muster die Stationen Probearbeiten (“ob sie in´s Team passt?”) unentgeltlich, danach Einstellung auf Probe, und nach kurzer Zeit Entlassung ohne Angabe von Gründen.
    So ging es mehrfach, die genaue Anzahl kann ich im Moment nicht aufführen. Dabei stellte sich bei näherer Betrachtung in der Regel heraus, daß nur immer Urlaubsvertretungen, Krankheitszeiten anderer Mitarbeiter oder andere Vertretungen die Ursache sein mußten. Sicher wird es auch Kritik an meiner Enkelin gegeben haben. Jedoch wo soll ein junger Mensch denn Erfahrungen für seinen Beruf sammeln wenn nicht durch arbeiten am Objekt? Schließt sich gleich unter anderem eine Überlegung an: wie soll ein junger Mensch noch für den Pflegeberuf motiviert werden, wenn so mit ihm umgegangen wird?
    Sehr geehrter Dr. Ostmann. Ihre Untersuchungen folgen sicher bestimmten Kriterien bei Vornahme und nachfolgender Auswertung. Stellen Sie auch einmal die Frage nach der Fluktuation und deren Ursachen im Bereich der Altenpflege.
    Möglicherweise kommen dann Ergebnisse zu Tage, die nicht wo wunderbar in die Landschaft passen.
    Ob ich je eine Antwort zhu diesem Thema von Ihnen bekomme, sei einmal dahingestellt.
    Trotzdem, mit freundlichem Gruß
    H. Bode

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