Abwesenheit vom Arbeitsplatz kostet Unternehmen Milliarden



Köln (ots) – Der Wintereinbruch mit Schnee und Eisglätte in vielen Teilen Deutschlands und Europas führt dazu, dass viele Arbeitnehmer nicht rechtzeitig oder gar nicht an Ihrem Arbeitsplatz erscheinen können. Betroffen sind fast alle Wirtschaftsbereiche: Angestellte und Arbeitnehmer haben große Schwierigkeiten beim Erreichen ihres Arbeitsplatzes mit PKW oder dem öffentlichen Personennahverkehr, da die Verkehrswege aufgrund der Witterungsbedingungen häufig nicht passierbar waren.

Der international tätige Versicherungskonzern RSA schätzt die Verluste allein in Großbritannien auf rund 6,7 mrd. Euro am ersten Tag des extremen Schneefalls. Allein während eines Schneesturms im Februar 2009 schätzten Experten, dass 20% der britischen Arbeitnehmer nicht am Arbeitsplatz erscheinen konnten. Darunter litt nicht nur die Produktivität, sondern auch der Einzelhandel verzeichnete erhebliche Einbußen, weil Kunden ausblieben.

Was können Unternehmen und Mitarbeiter tun?

-Erstellen eines Geschäftsplans, der es im Notfall ermöglicht,
Kunden, Lieferanten und Geschäftspartner trotzdem bedienen zu können.

-Zuständigkeiten auf mehreren Schultern zu verteilen, so dass im
Rahmen von Teamarbeit ein Ausfall nicht zu sehr ins Gewicht fällt.

-Das Anhäufen von Herrschaftswissen vermeiden, so dass Kollegen
wichtige Arbeiten oder Projekte temporär übernehmen können.

-Kunden und Lieferanten frühzeitig und proaktiv über Personalmangel
und etwaige Wartezeiten informieren

-Erstellen einer Notfall-Liste der zu benachrichtigenden Kontakte

-Die IT-Struktur so ausrichten, dass die Arbeit von Zuhause möglich
ist

-Besonders im Vorfeld von wichtigen Meetings oder Konferenzen die
Wetterlage checken und genug Zeit für die Anreise einkalkulieren

-Immer eine Ausweichroute parat haben

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Wilm Tennagel
Stefan-George-Ring 2
81929 Munich, Germany
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