Baierbrunn (ots) – Die Finanzämter prüfen ab Oktober die
Steuerpflicht von Millionen Rentnern, und zwar rückwirkend bis zum
Jahr 2005. Besonders wird es Ruheständler mit höherem Einkommen
betreffen, erwartet Dieter Ondracek, Chef der Deutschen
Steuergewerkschaft. Etwa zwei Millionen Menschen könnten betroffen
sein, die zur Zeit keine Steuern bezahlen, obwohl sie das müssten.
Den meisten dürfte das gar nicht bewusst sein. “Aber wir schätzen,
dass nicht mehr als eine halbe Million tatsächlich Steuern nachzahlen
müssen”, sagt Ondracek im Apothekenmagazin “Senioren Ratgeber”. Die
anderen 1,5 Millionen sollten jedoch damit rechnen, dass das
Finanzamt sie in Zukunft zur Abgabe einer Steuererklärung auffordern
werde. Viele würden wohl der Nachzahlung entgehen, weil in den
Finanzämtern das Personal fehle, um rund 120 Millionen Dokumente zu
prüfen. Ondracek: “Für die meisten Rentner ist deshalb Abwarten die
beste Taktik.”
Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.
Das Apothekenmagazin “Senioren Ratgeber” 10/2009 liegt in den
meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung
an Kunden abgegeben.
Pressekontakt:
Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de
www.apotheken-umschau.de
www.wortundbildverlag.de
No Comments on ""Abwarten ist meist die beste Taktik" / Was Rentner bei den anstehenden möglichen Steuernachzahlungen beachten sollen"