(pressebox) Heilbronn, 06.04.2009, Das Interesse der vermögenden Scheiche aus Abu Dhabi an deutschen Automobilunternehmen scheint ungebremst zu sein. Erst sicherten sich die Araber Anteile an Daimler, nun haben sie Interesse an dem krankenden deutschen Automobilhersteller Opel geäußert.
Scheich Hamdan bin Zayed Al Nahyan, ein hohes Mitglied der Herrscherfamilie Abu Dhabis, besuchte stellvertretend und auf "Opel-Kurs" Deutschland. Scheich Hamdan, der sich wie ein moderner Investmentbanker kleidet und gibt, nächtigte im Berliner Nobelhotel Ritz-Carlton.
Er ist Vater von neun Kindern, in seiner Freizeit treibt der Scheich gern Wassersport, geht auf Safaris oder auf Falkenjagd und ist zudem ein begeisterter Pilot.
Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers, in dessen Bundesland ein großes Opelwerk liegt, traf sich mit Scheich Hamdan bin Zayed Al Nahyan vor wenigen Tagen in Berlin. Ob es nun allerdings definitiv zu einer Investition von seitens Abu Dhabis kommen wird, ist bislang noch unklar. Hamdan jedenfalls soll "großes Potential" in einer Kooperation mit Opel sehen.
Der Betriebsrat von Opel zeigt sich diesbezüglich positiv gestimmt. Der Bochumer Betriebsratschef Rainer Einenkel äußerte sich zu diesem Thema wie folgt: "Ich hätte nichts gegen einen Einstieg". Allerdings werden im Gegenzug klar eine Standort- und Arbeitsplatzgarantie gefordert.
Weitere Informationen sind unter www.halloabudhabi.de zu finden.
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