23-jähriger Darmstädter wird in der Karibik zum Poker-Millionär



Atlantis, Paradise Island, Bahamas (ots) -

Beim “PokerStars Caribbean Adventure” (PCA) vom 5. bis 10. Januar
2009 erspielte sich der 23-jährige Benny Spindler auf den Bahamas
einen hervorragenden 3. Platz und durfte ein Preisgeld von 1,1
Millionen Dollar mit nach Hause nehmen. Mit von der Partie: Boris
Becker und TV-Entertainer Elton.

Der Darmstädter Benny Spindler musste sich nicht nur gegen ein großes, sondern auch hochkarätig besetztes Feld durchsetzen, ehe er es an den Finaltisch des PCA geschafft hatte. Mit ihm kämpften noch 1.346 andere Pokerspieler aus aller Welt um den $12,5 Millionen schweren Preispool. Unter den Teilnehmern befanden sich viele der weltbekannten Pokerspieler – wie Daniel Negreanu, Peter Eastgate oder Phil Ivey. Auch Tennis-Champion Boris Becker und Komödiant Elton traten das Texas Hold´em-Turnier auf den Bahamas an.

Von über 1.300 Teilnehmern mit je $10.000 Buy-In hatten es nach vier intensiven Spieltagen lediglich acht Spieler an den Finaltisch des PCA geschafft: Am 10. Januar 2009 spielte die Pokerelite am grünen Flies um die verbleibenden $ 8 Millionen. Vier Amerikaner, ein Brasilianer, ein Südamerikaner und zwei Europäer spielten um den prestigeträchtigen Titel des PCA-Champions. Darunter auch der 23-jährige Darmstädter.

Der Startschuss fiel und als erster Spieler musste Kevin Saul (USA) den Finaltisch verlassen, dicht gefolgt von seinem amerikanischen Kollegen Dan Heimiller. Nachdem Benny Spindler die nächsten beiden Spieler Dustin Dirksen und Pieter Tielen vom Tisch genommen hatte, kam die Hand des Tages: Schon bevor die ersten drei Karten (Flop) gespielt wurden, stapelten sich die Chips auf dem grünen Flies. Der Flop zeigte drei Buben. Dies war eine herausragende Ausgangslage, die der Darmstädter zu wissen nutzte. Mit seinem weiteren Buben auf der Hand nahm er den nächsten Spieler – den Team-PokerStars-Pro Alex Gomes aus Brasilien – vom Tisch. Die Buben-Vierlinge übertrafen das ebenfalls gute Blatt (Top Full House) des Brasilianers.

In den nächsten Stunden sollte der Chiplead mehrfach zwischen den verbleibenden drei Spielern hin- und herwechseln. Nach knappen fünf Stunden kam es dann zur entscheidenden Hand zwischen Tony Gregg und dem Darmstädter – doch das Board meinte es nicht gut mit ihm: Mit nur noch wenigen Chips musste der Darmstädter sich dann bald gegen das Full House von Tony Gregg geschlagen geben. Dennoch – der 23 jährige Darmstädter darf sich als Drittplatzierter und mit $1.100.000 ab jetzt (Dollar-)Millionär nennen. Als PCA-Sieger ging nach einem kurzen Heads-Up-Duell der Kanadier Poorya Nazari hervor: Er wurde nicht nur zum neuen PCA-Champion gekürt, sondern durfte auch $3.000.000 Siegesprämie mit nach Hause nehmen.

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