200 Jahre HU: "Kunst im Foyer"



(pressebox) Berlin, 06.10.2009,

Zur Eröffnung der Jubiläumsfeierlichkeiten weiht die Humboldt-Universität am 12. Oktober 2009 eine dauerhafte Kunstinstallation der international bekannten Künstlerin Ceal Floyer im Foyer des Hauptgebäudes ein. Ceal Floyers Installation setzt sich mit dem 1953 in goldenen Lettern angebrachten Zitat von Karl Marx, der 11. Feuerbachthese, auseinander.

Mit einem breiten ganzjährigen Veranstaltungsprogramm zum Jubiläum feiert die Humboldt-Universität zu Berlin ab dem 12. Oktober 2009 ihren 200. Geburtstag. Im Mittelpunkt des Jubiläums stehen sechs Kernveranstaltungen, die thematisch auf den sechs Gründungsideen der Universität beruhen. www.hu200.de

Nach der Begrüßung durch den Präsident der Humboldt-Universität, Prof. Dr. Dr. h.c. Markschies sprechen Prof. Dr. Thomas Schmidt (HU Berlin) zur Kunst von Ceal Floyer und Dr. Nikolaus Breuel (Vorstandsvorsitzender der Humboldt-Universitäts-Gesellschaft) über das Thema Verantwortung. "Kunst im Foyer" – Kunstinstallation von Ceal Floyer Montag, 12. Oktober 2009, 13 Uhr Humboldt-Universität zu Berlin Hauptgebäude, Unter den Linden 6

Die 1968 geborene britische Künstlerin ging als Finalistin aus einem Wettbewerb unter sechs Künstler hervor. Sie wurden aufgefordert, das Foyer im Hauptgebäude der HU mit einer Installation zu gestalten, in deren Mittelpunkt die 11. Feuerbachthese von Karl Marx »Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kommt aber darauf an, sie zu verändern.« steht.

Mit ihrer reduzierten Formengrammatik sowie mit ihrem tiefen Interesse an dem Nichtsichtbaren und an dem Unausgesprochenen überzeugte Ceal Floyer die Fachjury, bestehend aus Ulrike Brandi (Brandi Licht), Horst Bredekamp (Professor für Kunstgeschichte HU Berlin), Regula Lüscher (Senatsbaudirektorin Berlin), Thomas Schmidt (Professor für Philosophie HU Berlin), Hartwig Piepenbrock (Unternehmer und Kulturstiftung Piepenbrock) und Peter Weibel (Professor am Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe).

Ceal Floyer präsentiert derzeit ihre Werke in einer Einzelausstellung in den Kunstwerken Berlin. Sie studierte von 1991 – 1994 am Goldsmiths College in London und wurde mehrfach mit international anerkannten Kunstpreisen ausgezeichnet. Die Wahlberlinerin erhielt 2002 den Paul Hamlyn Award und gewann 2007 den Preis der Nationalgalerie für junge Kunst.
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