1860-Presseservice: "Wir werden Vorverurteilungen nicht zulassen"



München (ots) – Mit Irritation haben wir die Meldung des DFB von
einer “möglicherweise beabsichtigten Spielmanipulation” in Bezug auf
das Spiel 1860 München gegen Rot Weiss Ahlen am 8. Februar 2010 (0:1)
zur Kenntnis genommen. “Die Formulierung ist leider so vage, dass wir
damit nichts anfangen können. Ist nun ein Manipulationsversuch
unternommen worden oder nicht?”, fragt sich Löwen-Geschäftsführer
Manfred Stoffers. In der Mitteilung des DFB heiße es dazu, dass sich
in der Nachbereitung des Spiels für den Sportdienstleister Sportradar
ein Hinweis auf eine “möglicherweise beabsichtigte Spielmanipulation”
ergeben habe. “Eine gute oder schlechte Absicht zu haben, reicht
nicht aus, vor allen Dingen dann nicht, wenn folgenschwere
Verdachtsmomente geäußert werden”, stellt Stoffers besorgt fest.

Trotzdem habe der TSV 1860 München Sportdirektor Miki Stevic und
Cheftrainer Ewald das Spiel noch einmal bis ins kleinste Detail
analysieren lassen. Beide kommen einhellig zu dem Ergebnis, dass es
nicht den geringsten Hinweis auf eine bewusste Schlechtleistung eines
an der Partie beteiligten Spielers von 1860 München gebe. Ewald
Lienen dazu: “Wir haben 90 Minuten lang versucht, das Spiel zu
unseren Gunsten zu drehen, hatten jede Menge Torchancen und haben am
Ende wegen eines Sonntagsschusses verloren.” Ergänzend fügt er hinzu:
“Wie in jedem Spiel gab es jede Menge Fehler auf unserer Seite, auf
Seiten der gegnerischen Mannschaft und nicht zuletzt auf Seiten des
Schiedsrichters. Um aber eine Absicht unterstellen zu können, braucht
man hieb- und stichfeste Beweise. Wer die nicht hat”, so Ewald
Lienen, “setzt leichtfertig den guten Ruf von Fußballern aufs Spiel.”

“Diese fachliche Analyse ist für uns über jeden Zweifel erhaben”,
so Löwen-Geschäftsführer Manfred Stoffers. “Da uns keine näheren
Informationen vorliegen, werden wir bis zum Beweis des Gegenteils von
der Unschuld unserer Spieler ausgehen.” Nachdrücklich fügt er hinzu:
“Wir werden Vorverurteilungen unserer Spieler auf der Basis von
Gerüchten und übler Nachrede nicht zulassen. Dabei werden wir uns
auch rechtlicher Mittel bedienen. Zum Schutz unserer Spieler bitten
wir insbesondere die Medien um Behutsamkeit, denn schließlich geht es
hier um die Zukunft junger Menschen, für die wir eine ganz besondere
Verantwortung haben.”

Pressekontakt:
Robert Hettich
Leiter Medien/Kommunikation
Teammanager

TSV München von 1860
GmbH & Co. KGaA

Telefon: 089/642785122
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