München (ots) – Eigentlich waren sich alle einig. Marvin Pourie
wollte nach Kader-Querelen in der vergangenen Saison zum 1. FC
Kaiserslautern wechseln. Sein Wunschverein, trainiert von Pouries
Extrainer Marco Kurz, wollte den U18-Nationalspieler auch unter
Vertrag nehmen. Und 1860 München war am Wechsel sehr interessiert.
Der Transfer sollte am 31. August vollzogen werden.
Doch kurz bevor das Transferfenster geschlossen wurde, platzte der
Deal. Der FC Schalke 04, der den Spieler langfristig an 1860 München
ausgeliehen hat, verweigerte die Zustimmung. “Zwischen dem FCK und
uns war verabredet, dass der FCK mit allen Rechten und Pflichten in
unseren Vertrag mit Schalke 04 eintritt”, erläutert Geschäftsführer
Manfred Stoffers. “Warum Schalke dies nicht akzeptiert hat, entzieht
sich meiner Kenntnis.” Ergänzend fügt er hinzu: “Wir werden natürlich
unseren vertraglichen Verpflichtungen gegenüber dem Spieler und
Schalke 04 voll und ganz nachkommen.”
Nach Auffassung von Sportdirektor Miki Stevic wäre der Ortswechsel
für die Karriere des Spielers sehr nützlich gewesen. “Marvin ist ein
talentierter Junge. Obwohl seine Karriereplanung im Augenblick in
eine Sackgasse geraten ist, werden wir ihm helfen, sein Talent weiter
zu entwickeln.”
Pressekontakt:
Robert Hettich
Leiter Medien/Kommunikation
Teammanager
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